Schreibtisch

Petras Schreibstube

Vergeltung im Muenzhaus web

Schreibtagebuch „Vergeltung im Münzhaus“: Tag 22

Blockaden, die keiner braucht So könnte dieser Artikel auch heißen, wenn er nicht schon eine Überschrift hätte. 71 Seiten, mehr sind es noch nicht. Und das nicht, weil ich nicht hätte schreiben wollen. Nein, es ging einfach nicht. Keine Zeit. Bedanken darf ich mich beim Landgericht Düsseldorf, das unlängst entschieden hat, die Like- und Share-Buttons und damit gleich mal so gut wie alle Social Plugins auf Webseiten für rechtswidrig zu…Weiterlesen

Wasserstandsmeldung: Buchprojekte 2016 (Stand 14.03.2016)

Bald ist Ostern. Ostern? OSTERN! Die Zeit vergeht wie im Flug. So abgedroschen das klingt, so wahr ist es auch. Immer wieder werde ich gefragt, wann dieses oder jenes Buch denn endlich erscheint, auf das ihr schon so lange wartet. Vor allem die Titel, die ich als Mila Roth veröffentliche, werden immer wieder nachgefragt, weil es dazu in den letzten Wochen und Monaten so wenig Neues zu berichten gab. Das tut…Weiterlesen

Vergeltung im Muenzhaus web

Schreibtagebuch „Vergeltung im Münzhaus“: Tag 15

Zwischenstand: 51 Seiten. Wenn man bedenkt, dass auch noch ein Wochenende zwischen dem heutigen und dem letzten Eintrag ins Schreibtagebuch liegen, ist das doch schon ein ganz guter Schnitt. Am Wochenende schreibe ich nämlich nicht. Oder nur selten, wenn es wirklich brennt. Abgabetermin und so. Ansonsten benötige ich diese zwei Tage in der Woche, um mal abzuschalten. Wobei das nicht selten zu neuen Ideen führt, aber das steht ja wieder…Weiterlesen

Vergeltung im Muenzhaus web

Schreibtagebuch „Vergeltung im Münzhaus“: Tag 10

Tag 10? Hm. Sinn eines Tagebuchs ist es doch eigentlich, jeden Tag hineinzuschreiben. Oder zumindest fast. Seit Tag 2 ist aber hier nichts mehr eingetragen worden. Stimmt. Und mit dem Manuskript angefangen, wie ich es geplant hatte, habe ich an jenem 2. Tag auch nicht. Grund dafür ist das Leben, das uns manchmal die fiesesten Streiche spielt. Just, nachdem ich nämlich den Artikel veröffentlicht hatte, kam mein Mann krank nach…Weiterlesen

Vergeltung im Muenzhaus web

Schreibtagebuch “Vergeltung im Münzhaus”: Tag 2

Schreibtagebuch? Klingt gut, oder? Aber Moment, da fehlt doch der Tag 1! Gut beobachtet. Ich fange mit Tag 2 an, weil ich erst heute beschlossen habe, dieses kleine Schreibtagebuch zu führen, während ich an Vergeltung im Münzhaus, dem sechsten (und letzten) Roman der Adelina-Reihe, arbeite. Aber keine Sorge, ihr habt noch nichts verpasst. Gestern war mein offizieller erster Arbeitstag am Manuskript. Ich habe auch jede Menge geschrieben, allerdings nicht an…Weiterlesen

christmas-1079908_1280

Noch ein Weihnachten ist gerettet. Diesmal 2017.

“Was hat sie bloß dauernd mit Weihnachten?”, werdet ihr jetzt vielleicht fragen. Na ja, ihr wisst doch, in der Verlags- und Literaturwelt ticken die Uhren einfach anders. Heute rief mein Agent mich an und verkündete die frohe Botschaft, dass wir von MIRA Taschenbuch ein Vertragsangebot für das nächste (eigentlich übernächste) Weihnachtsbuch erhalten haben. Also ist Weihnachten 2017 lesestoffmäßig für euch gebongt. Vor allem, weil dann endlich die von euch erwartete…Weiterlesen

Kekse! Oder: Was ich als Autorin nicht alles für meine Romane tue.

Kekse? Ha, jetzt haben aber einige von euch aufgehorcht. Ich hab’s genau gesehen. Kekse sind immer gut. Finde ich auch. Aber was haben sie mit meinen Romanen zu tun? Mal abgesehen davon, dass man sie beim Lesen derselben natürlich sehr gut knabbern kann. In Kleines Hundeherz sucht großes Glück gibt es sogar ein Keks- oder vielmehr Weihnachtsplätzchen-Rezept. Vanillekipferl nach Lidias Rezept. Lidia ist die weibliche Hauptfigur des Romans, das nur…Weiterlesen

Berggipfel Bild

Mal wieder: Fertig. Und was kommt als Nächstes?

Das Gefühl ist immer wieder unbeschreiblich. Hauptsächlich unbeschreiblich schön. Ein Manuskript ist fertig. In diesem Fall das zu Körbchen mit Meerblick, meinem ersten Liebesroman (mit Hund) ohne Santa Claus und seine Elfenbrigade. Es ist, als würde man die Spitze eines Berges erklimmen und dann, wenn man das letzte Wort geschrieben, den letzten Punkt gesetzt hat, vom Gipfel des Berges stolz in die Ferne schauen. Geschafft. Fertig. Ende. Finito. Merkt ihr…Weiterlesen

Spionin wider Willen Seriencover

Wasserstandsmeldung: Buchprojekte 2015 (Stand 11.11.2015)

Nach gut 5 Monaten wird es wieder mal  Zeit, euch eine aktualisierte Wasserstandsmeldung zu präsentieren. Seit der letzten Meldung hat sich so einiges getan, was dazu geführt hat, dass sich mein kompletter Arbeitsplan für dieses und nächstes Jahr verändert hat. Aber lest selbst! Projekte, die inzwischen veröffentlicht sind, habe ich aus der Liste wie immer herausgestrichen, damit es übersichtlich bleibt. Projektplanung 2015 Huch, hier steht für 2015 gar nichts mehr! Aber…Weiterlesen

Foto Nordseestrand

Weihnachten im Sommer und Sommer im Herbst

Wer meinen Blog, meinen Newsletter und/oder meine Präsenzen in den sozialen Netzwerken verfolgt, der weiß, dass ich im Sommer – genauer gesagt in der größten Hitzewelle dieses Jahres – meinen romantischen Weihnachtsroman geschrieben habe. Eine Herausforderung sonders gleichen, die zeitweise nur gelingen konnte, weil ich eine Schüssel mit kaltem Wasser für meine Füße unter dem Schreibtisch platziert hatte. Von der Weihnachtsmusik, die ständig dudelte, ganz zu schweigen. Falls die jemand…Weiterlesen

Rechercheberge und wie man sie bezwingt

Historische Romane zu schreiben ist schwierig. Das heißt, der Schreibprozess an sich ist nicht wesentlich schwieriger als der jedes anderen Romans. Vielleicht mal abgesehen davon, dass man sich einer etwas anderen, der jeweiligen Epoche angepassten Sprache bedienen und dabei allzu moderne Ausdrücke und Redewendungen vermeiden muss. Was wirklich schwierig und zuweilen anstrengend ist, beginnt schon weit vor dem ersten Satz im Manuskript: die Recherche. “Wie recherchieren Sie?”, werde ich sehr…Weiterlesen

Schier_499_25486_4

Von Nachworten, Schreibblockaden und Fastenkrapfen

Frô Welt, ir sult dem wirte sagen, daz ich im gar vergolten habe, mîn grœste gülte ist abe geslagen, daz er mich von dem briefe schabe. Walther von der Vogelweide, nach 1220 Frau Welt, sagt es dem Wirt, dass ich ihm alles bezahlt habe. Meine große Schuld ist abgetragen, er soll mich aus dem Schuldbuch streichen. Übersetzung aus: Stange, Manfred (Hg.), Deutsche Lyrik des Mittelalters, Wiesbaden 2005 Okay, ich gebe…Weiterlesen

Warum es gut ist, wenn die Autorin manchmal selbst nicht Bescheid weiß

Im Jahr 2008 erschien der dritte und, wie ich dachte, letzte Band der Adelina-Reihe Verrat im Zunfthaus. Sein Ende war so angelegt, dass es als Abschluss einer Trilogie einwandfrei funktionierte. Ich brach schriftstellerisch auf zu neuen Ufern, begann die Aachen-Trilogie und Die Eifelgräfin. Allerdings hatte ich die Rechnung ohne meine Leserinnen und Leser gemacht. Die fragten nämlich recht bald nach, wann denn der nächste Adelina-Roman erscheinen würde, denn Teil 3 sei…Weiterlesen

fountain-pen-297440_640

Warum man es nie allen Lesern recht machen kann, soll und darf

Es hat sich schon früh in meiner Autorinnenlaufbahn gezeigt, dass der Versuch, es möglichst allen Lesern recht machen zu wollen, gnadenlos zum Scheitern verurteilt ist. An alle, die sich für diesen Beruf interessieren, ihn bereits ergriffen haben und vielleicht auch schon mehr oder weniger erfolgreich sind: Vergesst es einfach. Mein dritter Adelina-Roman Verrat im Zunfthaus, erschienen 2008, hat meine “Stammleser” so gut wie alle erfreut. Zumindest entnehme ich das dem…Weiterlesen

Zunfthaus

Aller guten Dinge sind drei …

… so dachte ich mir, nachdem Mord im Dirnenhaus erschienen war. Eine einzelne Fortsetzung sieht immer so mager aus, also basteln wir doch eine Trilogie aus Adelinas  Hang zu kriminalistischen Abenteuern. Gesagt, getan. Rowohlt war glücklich darüber und sehr einverstanden. Also plottete ich los. Noch immer hielt ich mich, historisch gesehen, in einer Zeit in Köln auf, die einiges an möglichen Handlungssträngen zu bieten hatte. Mit Griet und Mira war die…Weiterlesen

Aus 1 mach 2 – Oder: Wie Adelina in Serie ging

Mein erster historischer Roman, Tod im Beginenhaus, Adelina Nr. 1 also, war gerade erst “geboren”, mit anderen Worten gerade mal frisch auf dem Markt, da erhielt ich von Rowohlt bereits die Anfrage, ob ich mir vorstellen könne, eine Fortsetzung zu schreiben. Warum? Nun, in der Regel tun Verlage so etwas, wenn der erste Teil besonders erfolgreich läuft. So auch in diesem Fall. Als Debüt hat sich das Buch ungewöhnlich gut verkauft,…Weiterlesen

Teilen mit