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Kirche St. Margaretha in Blasweiler: Rundgang mit der Autorin Petra Schier am 06.11.2021

Kirche St. Margaretha in Blasweiler: Rundgang mit der Autorin Petra Schier am 06.11.2021

Die älteste gotische Kirche im Rheinland, die ehemalige Pfarrkirche St. Margaretha in Blasweiler, spielt in meinem historischen Roman Die Eifelgräfin eine kleine, aber wichtige Rolle. Als ich Anfang November 2021 genau diese Kirche zum Schauplatz meiner Lesung aus Das Kreuz des Pilgers im Rahmen von #harperlist gemacht habe, bot sich natürlich an, noch etwas mehr an historischem Hintergrund für euch zusammenzustellen. Also bin ich in derselben Woche samstags noch einmal nach Blasweiler gefahren und habe ganz viele Fotos bemacht sowie ein etwa zwanzigminütiges Video in und um die Kirche herum gedreht. Dieses Video habe ich euch nun hier eingebettet, und ...
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Fotostrecke zur Kirche St. Margaretha in Blasweiler (Eifel)

Fotostrecke zur Kirche St. Margaretha in Blasweiler (Eifel)

Am 6. November 2021 habe ich nicht nur einen videobegleiteten Rundgang durch die älteste gotische Kirche des Rheinlandes, die ehemalige Pfarrkirche St. Margaretha in Blasweiler in der Eifel (Kreis Ahrweiler), unternommen, sondern auch unzählige Fotos gemacht, von denen ich euch in dieser Fotostrecke gerne die schönsten zeigen möchte. Wer bei dem Ortsnamen Blasweiler aufgehorcht hat, wird sich vermutlich daran erinnern, dass dieses Eifeldorf, in dem ich selbst einige Jahre lang gelebt habe, der Geburtsort von zwei meiner Romanfiguren ist, nämlich Luzia und Anton (Tünn) Bongert aus meinem historischen Roman Die Eifelgräfin. Die dortige Kirche oder vielmehr deren Kirchhof ist denn ...
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Dokumentation zum Projektstipendium für "Das Kreuz des Pilgers"

Dokumentation zum Projektstipendium für “Das Kreuz des Pilgers”

Im vergangenen Herbst hatte ich mich für ein Projektstipendium beworben, das die Stiftung für Kultur Rheinland-Pfalz, der Kultursommer Rheinland-Pfalz sowie die Kulturabteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz im Rahmen des Kulturförderprogramms IM FOKUS – 6 Punkte für die Kultur ausgelobt hat. Wow, was für ein langer Satz! Und er ist noch nicht zu Ende, denn hinzufügen sollte ich vielleicht noch, das dieses Stipendium aus 2000 Euro besteht, die innerhalb von drei Monaten nach Bewilligung für die Arbeit an einem künstlerischen Projekt verwendet werden dürfen. Dieses Projekt war bzw. ist immer noch mein historischer Roman Das ...
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Marinus_van_Reymerswale_-_Der_GEldwechsler_und_seine_Frau_-_WGA19323 Marinus van Reymerswaele [Public domain]

Die Rolle der Frau im (späten) Mittelalter: Quellen und Literaturangaben

Marinus van Reymerswale – Der Geldwechsler und seine Frau Inzwischen habe ich mehrere Blogartikel zur Rolle der Frau in der (spät)mittelalterlichen Gesellschaft veröffentlicht. Dazu erhalte ich nun immer wieder Anfragen zu weiterführenden Literatur- und Quellenangaben, oftmals von interessierten Leser*innen, hin und wieder auch von Personen, die mir die Beschreibung der Rolle der Frau in der (spät)mittelalterlichen Gesellschaft (und in meinen historischen Romanen) nicht glauben. Hierzu sei erwähnt, dass ich Geschichte studiert habe. Zwar ohne Abschluss (weil ich kurz vorher bereits anfing, hauptberuflich zu schreiben), dennoch will ich mal von mir behaupten, Historikerin zu sein. Ich weiß, wie man recherchiert und ...
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Schluss mit den Klischees über die Hexenverfolgung

Schluss mit den Klischees über die Hexenverfolgung

Hexen waren immer rothaarig, Hebammen, Kräuterweiber oder überhaupt weiblich … Diese Klischees begegnen mir nach wie vor sehr häufig, sei es privat, auf Lesungen, in den Sozialen Netzwerken – und leider auf in Rundfunk und TV. Schon vor gut zwei Jahren zum Beispiel, am 25. März 2018, hörte ich morgens bei SWR1 Rheinland-Pfalz einen Radiobeitrag über die Hexenverfolgung, der mir die Haare zu Berge stehen ließ. Daraufhin schrieb ich einen (vom Radiosender jedoch ignorierten) Beitrag auf deren Facebook-Seite. Facebook selbst ist ja ein Buch mit sieben Siegeln … Seit einigen Wochen taucht genau dieser Beitrag immer wieder in meiner Timeline ...
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Die Mär von den jungen Toten

Die Mär von den jungen Toten

Oder: Warum es auch im Mittelalter Menschen über 30 gab Kennt ihr auch diese Schulweisheit, dass die Menschen im Mittelalter und der frühen Neuzeit, ja sogar noch bis ins 17. Jahrhundert und später alle höchstens 30, bestenfalls mit viel Glück 35 Jahre alt wurden? Frauen je nachdem sogar nur 29. Kommt euch bekannt vor? Gut. Oder nein: Nicht gut. Habt ihr diese Aussagen schon jemals hinterfragt? Überlegt, wie die Welt wohl funktioniert haben mag, wenn die Menschen alle derartig jung schon gestorben sind? Noch nicht? Dann tut es jetzt. Oder vielmehr: Verabschiedet euch davon und lest weiter, damit ihr zukünftig ...
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Marinus_van_Reymerswale_-_Der_Geldwechsler_und_seine_Frau_-_WGA19323 Marinus van Reymerswaele [Public domain]

Die Frau im (späten) Mittelalter: Von Irrtümern, Falschmeldungen und Missverständnissen

Der Geldwechsler und seine Frau (Marinus van Reymerswalde) Kommen Euch folgende Aussagen bekannt vor oder habt ihr sie vielleicht sogar (schon seit eurer Schulzeit) verinnerlicht? – Frauen hatten keinerlei Rechte im Mittelalter. – Frauen durften im Mittelalter keine Berufe erlernen oder ausüben. – Frauen waren im Mittelalter ausschließlich dazu da, den Haushalt zu beschicken und Kinder zu kriegen. -Frauen im Mittelalter konnten alle nicht lesen, schreiben und rechnen. – Frauen wurden im Schnitt nur 29 Jahre alt. – Die meisten Frauen starben im Kindbett. – Liebesehen gab es im Mittelalter nicht. – Mittelalterliche Frauen hatten keinerlei Anteil am öffentlichen Leben ...
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Ostermann-Brunnen in Köln

Erbsen statt Kamelle – Der Kölner Rosenmontagszug vor rund 200 Jahren

Auf dem Ostermannplatz in der Kölner Altstadt steht der Ostermann-Brunnen, der im Jahr 1939 fertiggestellt wurde. Die Brunnenfiguren sollen an die Lieder des Kölner Lieddichters und Sängers Willi Ostermann (1876-1936) erinnern. Der erste Rosenmontagszug fand in Köln am 10. Februar im Jahr 1823 statt. Zwar gab es auch schon vorher den Kölner Karneval und das schon mindestens seit dem Mittelalter, doch erst nach der Zeit der französischen Besatzung wurden die Festlichkeiten von der Obrigkeit organisiert. Bis dahin hat das gemeine Volk den Straßenkarneval (meist unmaskiert) unter einfachsten Bedingungen  in den Wirtshäusern oder eben auch unter freiem Himmel gefeiert, während die ...
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Von Nachworten, Schreibblockaden und Fastenkrapfen

Frô Welt, ir sult dem wirte sagen, daz ich im gar vergolten habe, mîn grœste gülte ist abe geslagen, daz er mich von dem briefe schabe. Walther von der Vogelweide, nach 1220 Frau Welt, sagt es dem Wirt, dass ich ihm alles bezahlt habe. Meine große Schuld ist abgetragen, er soll mich aus dem Schuldbuch streichen. Übersetzung aus: Stange, Manfred (Hg.), Deutsche Lyrik des Mittelalters, Wiesbaden 2005 Okay, ich gebe zu, dieser Auszug aus einem Lied von Walther von der Vogelweide gehört weder ins Nachwort meines Romans Das silberne Zeichen noch hat er etwas mit Blockaden oder Fastenkrapfen zu tun. Ich finde ...
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Aachener Dom

Das Glashaus von Aachen

Nicht nur wertvolle (echte und gefälschte) Reliquien hat Aachen im 15. Jahrhundert zu bieten, sondern auch einen imposanten Dom, dessen riesige, ringsum mit großen farbigen Bleiglasfenstern verglaste Chorhalle am 600. Todestag Karls des Großen am 28. Januar 1414 eingeweiht wurde. Die Bauzeit allein für diesen Bau, der wegen der beeindruckenden Verglasung auch Glashaus von Aachen genannt wird, hat rund 60 Jahre gedauert. Wer sich näher mit der Geschichte des Aachener Doms befassen möchte, dem empfehle ich zum Einstieg den entsprechenden Artikel auf Wikipedia. Und wem das noch nicht reicht, der findet dort weiterführende Links und Literaturhinweise. Auch die Internetseite des ...
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