Textschnipsel Das Gold des Lombarden

Mögt ihr das eigentlich auch, wenn in einem Roman Figuren aus einem anderen Buch (oder in diesem Fall einer anderen Reihe) auftauchen?

Als Autorin liebe ich es ja, solche Querverbindungen herzustellen, und ich habe es schon oft getan und werde es auch noch häufig tun. Denn immerhin sind ja meine Romane allesamt in meiner eigenen Romanwelt eingebettet, sodass es sich geradezu anbietet, hier und da eine Verbindung herzustellen. Ob es nun die Erwähnung von Adelinas Nachfahren in Das Haus in der Löwengasse ist, ein Besuch von Marcos und Silvana aus Auf den Wellen des Glücks bei der Glaskünstlerin, die bereits zweimal (demnächst dreimal) in meinen Weihnachtsromanen aufgetaucht ist, oder, wie ihr gleich sehen werdet, ein Gastauftritt in Das Gold des Lombarden von einer Person, mit der ihr vermutlich nicht gerechnet habt.

Erinnert ihr euch noch an die kleine Hübschlerin Elsbeth aus Mord im Dirnenhaus? Diejenige, die sich erhofft hatte, dass der Ratsherr und Schöffe van Kneyart sie heiratet und ehrbar macht. Leider wurde er ja versehentlich ermordet, bevor das geschehen konnte. Nun ja, sie ist ihren Weg gegangen, und recht erfolgreich noch dazu. Hättet ihr ihr vielleicht gar nicht zugetraut. Aber lest einfach selbst, und zwar einen Ausschnitt aus dem 8. Kapitel von Das Gold des Lombarden.

 

Ich wünsche euch gute Unterhaltung!

»Guten Abend, Elsbeth« Vinzenz folgte ihr durch einen schmalen Gang bis zu einem größeren Raum, in dem es durch mehrere Kohlebecken behaglich warm war. Ringsum an den Wänden standen gepolsterte Bänke, in der Mitte des Raumes Tische, die ebenfalls von mit Kissen ausgelegten Bänken flankiert wurden. An der Stirnseite der Stube gab es eine lange Tafel, auf der Brot, kaltes Fleisch, diverse Soßen, Gemüsepasteten und Krüge voller Bier und Wein zur Stärkung einluden – gegen einen kleinen Aufpreis, verstand sich. Hinter einem grauen Vorhang führte eine Treppe in die Gemächer der Hübschlerinnen und ein weiterer Gang zur Küche; und nach hinten hinaus ging es zu der erst vor wenigen Jahren angebauten Badestube. Diese war Vinzenz’ eigentliches Ziel, denn nach den anstrengenden Lektionen, die er seinen Schülern erteilt hatte, lechzte er nach einem entspannenden Bad, einer Massage durch seine Lieblingsbademagd und vielleicht noch weitergehenden Dienstleistungen. »Ist Giselle heute Abend verfügbar?«
»Für Euch immer, Herr van Cleve.« Elsbeth deutete einladend auf einen der Tische und sie setzten sich einander gegenüber. Die Wirtstube, wenn man sie denn so nennen wollte, war zu dieser Zeit bereits leer, doch aus dem Obergeschoss drangen Stimmen und eindeutige Geräusche, die verrieten, dass die Dirnen eifrig ihrem Geschäft nachgingen. »Gero, sag Giselle Bescheid, dass sie eines der Bäder drüben für den Gewaltrichter vorbereitet.« Einer der vierschrötigen Knechte, der ihnen still und leise gefolgt war, ging an ihnen vorbei und verschwand hinter dem Vorhang.
Freundlich lächelte Elsbeth Vinzenz zu. »Wie ich sehe, geht es Euch wohl, das freut mich. Habt Ihr schon zu Abend gegessen? Ihr seid zwar spät, aber ein wenig Schweinebraten ist noch übrig und dazu kräftiges gesäuertes Brot, Butter und gekochtes Wurzelgemüse. Ihr könnt es gerne hier essen oder ich lasse es Euch hinüber in die Badestube bringen, wenn Ihr Euch lieber dort stärken möchtet.«
»Drüben in der Badestube«, entschied Vinzenz aus Gewohnheit. »Und einen Krug von deinem kräftigen Bier dazu.« Er öffnete die Geldkatze an seinem Gürtel und zählte ihr ein paar Münzen auf den Tisch, die für Essen, Bad und noch einiges mehr ausreichten.
Schweigend sammelte die Vorsteherin das Geld ein und ließ es in ihrer eigenen samtenen Geldkatze verschwinden. »Wie man hört, seid Ihr mit der Aufklärung des Mordes an Nicolai Golatti betraut worden.« Da die geschäftliche Seite erledigt war, gab Elsbeth ihre zuvor förmliche Haltung auf und begann, mit einer Hand an dem Ring zu spielen, den sie an einer silbernen Kette um den Hals trug. Man erzählte sich, dass er einst einem Ratsherrn und Schöffen gehört hatte, dessen Geliebte sie gewesen sei und der sie habe ehrbar machen wollen, dann jedoch dummerweise an dem Gift gestorben sei, das seine eifersüchtige Schwester eigentlich für Elsbeth vorgesehen hatte. Diese Geschichte lag nun bereits über zwanzig Jahre zurück und klang so unglaublich, dass Vinzenz sie für Unsinn gehalten hätte, wenn Tilmann Greverode ihn nicht von ihrer Wahrheit überzeugt hätte. Der Hauptmann und Ratsherr wusste genau über jene lang zurückliegenden Vorfälle Bescheid, weil seine Schwester und sein Schwager damals maßgeblich zur Aufklärung des Giftmordes beigetragen hatten.
Vinzenz mochte Elsbeth, denn sie war eine geschäftstüchtige Frau mit Verstand und einem gerade ausreichend großen Herzen, um die ihr unterstellten Dirnen mit strenger, aber auch gerechter Hand zu führen und dafür zu sorgen, dass keine von ihnen von Freiern misshandelt wurde. Sie hatte das Haus Zur schönen Frau zur ersten Adresse für die wohlbetuchte Kundschaft gemacht und hielt viel auf ihren guten Ruf und die Verschwiegenheit, die innerhalb ihrer vier Wände herrschte. Dennoch, oder gerade deswegen, schätze Vinzenz den Umgang mit ihr, denn er wusste, dass sie, Verschwiegenheit hin oder her, gegen eine kleine Gebühr immer gerne bereit war, ihm bei seinen Nachforschungen zu helfen und seine Fragen zu beantworten, wenn es die Aufklärung eines Verbrechens notwendig machte.
»Da hast du ganz recht gehört.« Er legte die Hände flach auf die leicht unebene Tischplatte.
»Ärgert Euch das nicht?« Neugierig musterte sie ihn.
»Warum sollte es?«
»Nun, es ist wohl kein Geheimnis, dass Golatti nicht gerade ein Freund Eurer Familie gewesen ist. Und nun besteht ausgerechnet seine Witwe darauf, dass Ihr für die Gerechtigkeit sorgt, die er natürlich verdient hat.«
»Kanntest du ihn gut?« Er hielt es für besser, nicht auf ihre Andeutungen einzugehen.
»Wie gut kennt man einen Menschen, der vielleicht vier- oder fünfmal hier gewesen ist, um sich bei einem Bad zu entspannen?« Elsbeth zuckte die Achseln. »Nachdem seine Gemahlin verstorben war, kam er hin und wieder her, aber dann hat er ja dieses hübsche kleine Püppchen geheiratet und das war es dann. Anscheinend hat er mit der Kleinen einen Glücksgriff getan, zumindest, soweit ich gehört habe. Er war nämlich, nun ja, nicht mehr sehr …« Sie schmunzelte. »Ihr wisst schon. Seine Gemahlin, verzeiht, nun ist sie ja seine Witwe, scheint sich aber nie über einen Mangel an Manneskraft beschwert zu haben. Im Gegenteil. Was man mir so zugetragen hat, scheint sie ihm zu neuer, nun … Blüte verholfen zu haben. Begreiflich, denn sie ist wirklich ein ansehnliches Menschenkind, findet Ihr nicht auch?«
»Es gibt hässlichere.«
Elsbeth lachte schallend. »Was seid Ihr doch für ein zynischer Mann, Herr van Cleve.«
»Was hast du denn noch gehört?«
»Dass sie nicht dumm zu sein scheint und ihm die Bücher geführt hat.«
»Über den Mord, Elsbeth.«
»Oh, das meint Ihr.« Elsbeth wurde wieder ernst. »Darüber kursieren die unterschiedlichsten Mutmaßungen und Gerüchte. Soll ich sie Euch aufzählen?«
»Das wäre in meinem Sinne.«
»Nun denn.« Sie legte ihre rechte Hand mit der Handfläche nach oben auf den Tisch.
Erneut griff Vinzenz nach seiner Geldkatze und zog eine Münze daraus hervor. Als er sie auf ihre Handfläche legte, wackelte sie leicht mit den Fingern. Er legte eine zweite Münze dazu und schließlich noch eine dritte. »Wirst du allmählich habgierig?«
»Möglich.« Sie ließ die Münzen nicht in ihrer Geldkatze, sondern im Ärmel ihres Kleides verschwinden, in dem sich ein verstecktes Geldfach befand. »Dafür vergesse ich nach Beendigung dieses Gesprächs auch, dass Ihr jemals hier gewesen seid, Herr Gewaltrichter.«
»Du meinst, bis dir jemand noch mehr Münzen anbietet?«
»Nein, bis ich ins Grab sinke. Ich werde ganz bestimmt nicht die Hand beißen, die mich schon seit Jahren füttert. Und damit meine ich nicht Eure gelegentlichen Besuche bei meinen Mädchen, denn wenn ich davon leben müsste, wäre ich schon vor Jahren jämmerlich verhungert.« Sie schmunzelte. »Ihr könnt auf meine Verschwiegenheit und Loyalität vertrauen, Herr van Cleve. Ich spiele kein doppeltes Spiel. Solche Winkelzüge sind mir verhasst.« Wieder zupfte sie an dem Ring herum.
»Also gut.« Vinzenz nickte ihr gespannt zu. »Erzähl.«
»Der Lombarde hat sich für die Vertreibung der Juden aus Köln eingesetzt.«
»Das ist kein Geheimnis mehr.«
»Da er mit seinem Ansinnen im Rat Erfolg hatte, munkelt man, einer der Juden könnte ihm das derart krummgenommen haben, dass er ihn im Zorn umgebracht hat.«
»Wogegen jedoch spricht, dass die Fundstelle des Ermordeten, so wie sie sich mir präsentiert hat, eher auf einen zuvor geplanten Überfall schließen lässt, nicht auf eine Tat im Affekt. Golatti wurde erst erwürgt und dann aufgehängt. Es sollte aussehen, als hätte er sich selbst das Leben genommen.«
»Könnte doch sein, dass dem Mörder dieser Einfall auch spontan kam.«
Er schüttelte leicht den Kopf »Dann stellt sich aber noch immer die Frage, weshalb die beiden sich draußen vor dem Hahnentor getroffen haben. Ein gewisser Plan muss also dahintergestanden haben.«
»Was die zweite Reihe an Gerüchten wohl auch nichtig macht.« Elsbeth ließ von der Kette ab und fuhr mit dem Zeigefinger die Maserung der Tischplatte nach. »Böse Zungen haben nämlich auch geäußert, dass Golattis Tod der Familie van Cleve, ganz speziell Eurem Vater ausgezeichnet in den Kram passt. Immerhin gilt dieser, wie Ihr sicher am besten wisst, als ausgesprochen jähzornig.«
»Mein Vater wird des Mordes bezichtigt?« Vinzenz war nicht weiter verwundert, gab sich jedoch den Anschein, um nicht noch mehr Öl ins Feuer der Gerüchteküche zu gießen.
Elsbeth schmunzelte. »Ich sehe schon, Ihr könnt für seinen Leumund bürgen, vermutlich ebenso wie für seinen Aufenthaltsort zum Zeitpunkt des Mordes.«
Das konnte er nicht, einige Amtmänner jedoch sehr wohl, was ihn durchaus erleichtert hatte, denn was seinen Vater anging, wollte er ungern die Hand ins Feuer legen.
Elsbeth lächelte fein, offenbar hatte sie sein Mienenspiel bemerkt. »Ich persönlich halte diese Variante für die am wenigsten einleuchtende, denn wenn Euer Vater den Lombarden hätte umbringen wollen, dann wäre dies schon vor langer Zeit geschehen. Spätestens als Golatti ihm bei de Bruinkers zuckersüßer Tochter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Und wenn er es getan hätte, dann doch gewiss ganz ohne auffindbare Leiche. Denn – verzeiht mir bitte meine freimütigen Worte – Gregor van Cleve mag zuweilen unbeherrschter Natur sein, ganz sicher jedoch ist er ein weitsichtiger Mann, der noch dazu über Mittel und Verbindungen verfügt, um solche Verdächtigungen nicht gegen sich aufkommen zu lassen.«
»Was du nicht sagst.« Beinahe hätte er über ihre scharfsichtige Beobachtung gelacht, wenn er nicht das ungute Gefühl gehabt hätte, dass es – und zwar nicht zum ersten Mal – an der Zeit war, seinem Vater Einhalt zu gebieten, damit sich nicht noch mehr unguter Klaaf über ihn verbreitete.
»Ich bin recht genau über die Umtriebe der Bürger dieser schönen Stadt im Bilde.« Würdevoll reckte Elsbeth das Kinn, dann fuhr sie unvermittelt fort: »Vor kurzer Zeit hat Golatti Webstühle verkauft.«
»Webstühle?« Irritiert hob Vinzenz den Kopf.
»Angeblich aus der Auflösung einer Webstube, deren Besitzer seine Werkstatt in eine andere Stadt zu verlegen trachtete. Was nicht allgemein bekannt sein dürfte, ist der Umstand, dass besagter Weber keine andere Wahl hatte, als Köln zu verlassen. Er konnte nämlich seinen Kredit bei Golatti nicht zurückzahlen, sodass dieser sich gezwungen sah, sein Geld in Form von beweglicher und unbeweglicher Habe einzufordern. Damit hat er dem armen Mann und seiner Familie die Lebensgrundlage entzogen.«
»Dieser Weber hatte also einen Grund, sich zu rächen.« Aufmerksam musterte Vinzenz sie. »Wie heißt er?«
»Leyneweber. Hinrich und Gemahlin Magda, drei Söhne, zwei Töchter. Sind allesamt nach Bonn gezogen, aber angeblich soll Hinrich vergangene Woche innerhalb der Kölner Stadtmauern gesichtet worden sein.«
»Innerhalb der Stadtmauern oder innerhalb dieser vier Wände hier?«
Der Blick, der ihn aus Elsbeths blassblauen Augen traf, war strafend. »Als Kunde wäre er hier nicht hereingekommen. Arme Schlucker machen nur Schulden, die sie nicht zurückzuzahlen in der Lage sind. Zumindest in neun von zehn Fällen nicht. Er wollte seine älteste Tochter an mich verpfänden.«
»Um auf diese Weise an Geld zu gelangen?« Vinzenz biss die Zähne zusammen. »So ein Schwein.«
»Genau das habe ich ihm ebenfalls gesagt. Ein Mann kann so verzweifelt sein, wie er will, aber seine Tochter zu zwingen, in einem Dirnenhaus zu arbeiten – das kostet ihn für alle Zeit sein Seelenheil. Vor allen Dingen, weil eine Dirne stets aus freiem Willen und auf eigenen Wunsch ihrem Gewerbe nachgehen muss, das gebietet mir meine Ehre. Jawohl, denn auch wenn es allgemein angezweifelt wird, besitzen auch wir ehrlosen Weiber einen gewissen Codex. Nicht alle, leider, aber doch wohl die meisten. Ich hoffe sehr, dass ich ihn mit meinen Argumenten von seinem Plan abgebracht habe.«
»Der Weber also. Sonst noch jemand?«
»Oh, die Liste ist noch lang.«
»Fasse dich kurz.«
»Ihr lechzt nach Eurem Bad?« Elsbeth kicherte. »Schon gut, ich kann es ja verstehen. Es muss entsetzlich ärgerlich sein, Euch ausgerechnet mit der Witwe Eures größten Konkurrenten verbünden zu müssen. Da können selbst einem gestandenen Mann wie Euch schon mal die Säfte übergehen … oder zu Kopfe steigen.«
»Ich habe mich nicht mit ihr verbündet.« Unwirsch runzelte er die Stirn. »Bleib beim Thema.«
»Verzeihung, ich wollte Euch nicht zu nahetreten. Anscheinend mögt Ihr Frau Aleydis nicht besonders. Wie schade, wo sie doch ein so wenig hässliches Menschenkind ist.«
»Kursieren in dieser Hinsicht etwa auch schon die ersten Gerüchte?«
Lachend erhob Elsbeth sich und trat an die Speisentafel, um sich einen Becher Wein einzugießen. »Was dachtet Ihr denn? Die ersten Schandmäuler ratterten bereits, kaum nachdem bekannt wurde, dass Ihr die Aufklärung des Mordes übernommen habt. Ihr müsst doch zugeben, dass Klaaf dieser Art der schönste überhaupt ist. Zwei verfeindete Familien …«
»Wir waren nicht rundheraus verfeindet.«
»Nun, aber nah daran, oder nicht? Also wie gesagt, zwei einander nicht eben zugetane Familien, ein unbeweibter Sohn auf der einen und eine junge hübsche Witwe auf der anderen Seite. Die Troubadours werden bereits die ersten Balladen auf Euch verfasst haben.« Vor Erheiterung prustete sie in ihren Zinnbecher.
Vinzenz strafte sie mit einem finsteren Blick, der jedoch an ihr abzuprallen schien.
Schließlich setzte sie sich wieder ihm gegenüber an den Tisch und lächelte friedfertig. »Die bisher aufgezählten Gerüchte waren die eingängigsten, würde ich sagen. Freunde größerer Verschwörungstheorien, und derer gehen hier so einige ein und aus, haben auch schon anklingen lassen, dass der Mörder vielleicht gar nicht unter Golattis Schuldnern zu suchen sein könnte, sondern vielmehr in seiner eigenen Familie.«

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Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt – hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie findet Male, die auf einen Mord hinweisen. Potentielle Täter gibt es genug, Nicolai hatte viele Feinde.
Die junge Witwe stellt Nachforschungen an, die nicht jeden erfreuen. Schon bald schwebt sie in großer Gefahr, und es scheint, als sei ihr einziger Verbündeter in den Mord verstrickt …

Cover Das Gold des Lombarden
Das Gold des Lombarden

Historischer Roman
Petra Schier

Rowohlt-Taschenbuch & eBook, 512 Seiten, ISBN 978-3-499-27088-8
9.99 Euro

Erscheint am 20. Oktober 2017

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