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Nun sind es nur noch wenige Wochen bis zum Erscheinungstermin meines dritten Lombarden-Romans. Deshalb gibt es hier und heute den sechsten und letzten Textschnipsel und unten auch noch einmal den Link zur offiziellen Leseprobe des Verlags, die nämlich inzwischen auch online zu finden ist. Wer meinen Newsletter abonniert hat (sehr zu empfehlen), dürfte die Leseprobe allerdings schon kennen. ;-)

 

Viel Vergnügen!

(Und achtet mal auf den Cameo-Auftritt zweier euch wahrscheinlich wohlbekannter Figuren aus einer anderen Reihe!)

Eine unnatürliche Wärme stieg in Aleydis auf. Ihr blieb jedoch keine Zeit, über die Worte ihres Knechts nachzudenken, denn in diesem Moment flog die Rathaustür auf und Vinzenz van Cleve kam mit wehendem Mantel hereingestürmt. «Schreiber!», brüllte er und eilte, ohne sich umzusehen, in Richtung seiner kleinen Amtsstube. «Schreiber, verdammt noch mal! Martin, wo steckst du?»
«Hier, Herr Gewaltrichter, bin schon da.» Der Schreiber, der Aleydis zuvor so freundlich eingelassen hatte, rannte hinter Vinzenz her. Gleich darauf fiel die Tür zur Amtsstube hinter ihm ins Schloss. Es dauerte nicht lange, bis sie sich erneut öffnete und Martin wieder herauskam. «Ja, natürlich, das werde ich sofort erledigen. In zweifacher Ausführung.»
«Und schick mir zwei Büttel nach, sie sollen zum Hospital des Apostelnklosters kommen. Am besten Pitter und Bert. Ich mache mich jetzt gleich auf den Weg dorthin.» Schon verließ auch Vinzenz seine Amtsstube wieder und wollte gerade das Rathaus verlassen, als er Aleydis’ und Symons ansichtig wurde. Abrupt blieb er stehen. «Was tut Ihr denn hier?»
Eilig erhob Aleydis sich. «Ich warte auf Euch. Aber Ihr seid in Eile. Vielleicht sollte ich lieber … »
«Kommt mit. Das wird Euch ebenfalls interessieren.» Im nächsten Moment marschierte er ihr voraus hinaus auf die Judengasse.
Verblüfft folgte sie ihm, Symon dicht auf ihren Fersen. «Wohin gehen wir denn? Ich meine, was ist im Hospital des Apostelnklosters?»
«Nicht was, sondern wer.» Er warf ihr einen Seitenblick zu, als sie zu ihm aufschloss. «Zwei von Hartlieb de Piacenzas Waffenknechten. Einer nennt sich Lehnert von Bonn und der andere Tybald Linde. Kennt Ihr die beiden?»
«Nicht dass ich wüsste.» Aleydis geriet ein wenig außer Atem, weil sie Mühe hatte, mit Vinzenz Schritt zu halten. «Warum sind die beiden im Hospital?»
«Das werden wir gleich herausfinden, hoffe ich. Ich war gerade unterwegs, um ein paar meiner Kontaktleute nach Hartliebs Aufenthaltsort zu befragen, als mir die Kunde zugetragen wurde, dass zwei seiner Männer vor dem Hahnentor aufgefunden und zu den Apostelnbrüdern gebracht worden sind.»
«Aufgefunden?» Ein ungutes Gefühl beschlich Aleydis. «Also sind sie verletzt?»
«Schwer, soweit ich weiß. Andernfalls wären sie wohl kaum im Hospital. Gebt acht!» Vinzenz fasste sie am Arm und zog sie zur Seite, weil von vorne mehrere berittene Stadtsoldaten herangeprescht kamen.
Aleydis strauchelte und hielt sich an Vinzenz’ Schulter fest. Rasch ließ sie ihn wieder los, meinte jedoch zu bemerken, dass einige Passanten sie überaus neugierig musterten. «Danke», murmelte sie mit einiger Verspätung, doch Vinzenz ging nicht weiter darauf ein.
«Ihr lasst mich die Fragen stellen», erklärte er stattdessen mit strenger Miene. «Falls wir überhaupt etwas aus ihnen herausbekommen.»
«Könnt Ihr sie nicht in den Turm bringen lassen?»
Er sah sie ungläubig an. «Mit welcher Begründung?»
«Sie haben Marlein und Ursel entführt!»
«Nein, Hartlieb hat sie entführt. Die Knechte haben lediglich dem Befehl ihres Herrn Folge geleistet. Sie zu inhaftieren, würde uns nicht den geringsten Vorteil verschaffen. Ganz abgesehen davon, dass wir erst einmal herausfinden müssen, was mit ihnen passiert ist und ob sie überhaupt ansprechbar sind.»
Schweigend eilten sie weiter durch die Stadt, bis sie schließlich den Neumarkt passierten und wenig später das Hospital des Apostelnklosters erreichten. Ein schmalbrüstiger Laienbruder mit Sommersprossen und einer Himmelfahrtsnase, der sich als Athanasius vorstellte, ließ sie ein und führte sie, nachdem Vinzenz sich vorgestellt hatte, in einen großen Krankensaal mit mindestens zwanzig Spannbetten, von denen aber nur fünf belegt waren. Es roch streng nach Kräutern und Urin. Drei Männer wurden auf der linken Seite des Saales gepflegt. An welchen Gebrechen sie litten, war nicht zu erkennen. Die beiden Waffenknechte hatten die Brüder auf der rechten Seite des länglichen Raumes untergebracht.
Aleydis keuchte erschrocken auf, als sie die beiden erblickte, und selbst Vinzenz stieß einen ungläubigen Laut aus. Beide Männer waren große, kräftige Kerle mit Bärten, der eine blond, der andere hatte hellbraunes Haar. Doch vielmehr war nicht von ihnen übrig, woran man sie hätte identifizieren können. Die Gesichter der beiden waren zerschunden, die Augen zugeschwollen, die Lippen aufgeplatzt. Die Mönche hatten ihnen die Kleider bis auf die Bruochen ausgezogen und ihre Körper mit dünnen Leinentüchern bedeckt. Auf Vinzenz’ Wink schlug Athanasius die Laken zurück.
«O mein Gott!» Entsetzt schlug Aleydis das Kreuzzeichen.
Die Männer waren verprügelt worden. Ihre Oberkörper trugen Anzeichen schwerster Misshandlung. Einer von ihnen hatte einen Messerstich in die Seite erlitten – zumindest nahm Aleydis dies an. Die Wunde war verbunden worden, der Verband jedoch blutdurchtränkt. Der Mann war bewusstlos, während der andere sie durch seine verschwollenen Augen anzusehen versuchte.
«Bauern haben die beiden heute in aller Frühe vor dem Hahnentor gefunden», erklärte Athanasius ungefragt. «Sie haben sie auf einen Karren gehoben und hierhergebracht. Unser Vater Prior wollte sie erst nicht aufnehmen, aber der eine», er wies auf den Mann, der noch bei Sinnen war, «sagte, sie seien die Knechte des ehrenwerten Hartlieb de Piacenza aus Bonn und dass der für ihre Unterbringung aufkommen werde. Wir beherbergen hier nämlich keine armen Schlucker oder Wegelagerer.» Die Stimme des Laienbruders wurde ein wenig nasal, so als ekele er sich vor armen Leuten.
Aleydis bedachte ihn mit einem abschätzigen Blick. Hochmut bei einem Mann, der sich dem Leben in Demut und christlicher Nächstenliebe verschrieben hatte, empfand sie als vollkommen unangebracht. Leider waren jedoch auch die frommen Brüder vor solchen Charakterschwächen nicht gefeit. «Konnte er Euch erzählen, was ihnen zugestoßen ist?»
Vinzenz räusperte sich energisch und warf ihr einen strengen Blick zu.
«Der hier», Athanasius deutete auf den Ohnmächtigen, «hat noch gar nichts gesagt. Wir wissen nicht, ob er noch mal aufwacht. Es steht nicht gut um ihn. Der Bruder Infirmarius sagt, es kann sein, dass eine seiner Rippen gebrochen ist und sich in seine Lunge gebohrt hat. Aber ganz sicher ist er nicht. Er ist los, um den städtischen Medicus zu holen und den Bader, Meister Jupp. Der kennt sich am besten von allen mit so was aus.»
Vinzenz nickte. «Und du?» Er berührte den blonden Knecht leicht an der Schulter. «Bist du Lehnert oder Tybald?»
«Dieser hier ist Tybald», antwortete Athanasius anstelle des Verletzten.
«Kannst du sprechen?» Vinzenz beachtete den Laienbruder nicht weiter.
«Tybald Linde», brachte der Blonde mit einiger Anstrengung über die Lippen. «Waffenknecht im Dienste des ehrenwerten Kaufmanns Hartlieb de Piacenza.»
«Ehrenwert!» Beinahe hätte Aleydis ausgespuckt.
Erneut traf sie ein strenger Blick des Gewaltrichters. «Was ist dir und deinem Waffenbruder geschehen, Tybald Linde?»
«Hinter … halt.» Das Sprechen fiel dem jungen Mann schwer. Er fuhr sich mit der Zunge über die aufgeplatzten Lippen und zuckte gleichzeitig zusammen. «Wir … waren auf dem Weg zum Lager, draußen vor dem Hahnentor.»
«Heute früh?»
«Heut Nacht.» Die Mundwinkel des Blonden zuckten, so als wolle er grinsen, doch er stöhnte nur.
«Ihr wart heute Nacht in der Stadt?» Wieder warf Vinzenz Aleydis einen kurzen Blick zu, diesmal mit gekräuselten Lippen. «Bei den Dirnen auf dem Berlich?»
«Bei den schönen Weibern.» Der Mann hustete. «Scone frouwe.»
«Elsbeths Haus.» Vinzenz nickte vor sich hin. «Die lässt nicht jeden ein.»
«Hatten genug Geld … und so.» Tybald rang ein wenig nach Atem. «Unser Herr war großzügig.»
«Weil ihr ihm erfolgreich geholfen habt, die beiden kleinen Mädchen aus dem Haus von Aleydis de Bruinker zu entführen?»
Tybalds Augen weiteten sich. «Nicht entführt. Abgeholt. War meinem Herrn sein gutes Recht. Hat er schriftlich vom Bonner Gericht.» Sein Blick wanderte nun erstmals zu Aleydis, und es dauerte nur einen Moment, bis er begriff, wer sie war. «Ist sein Recht», wiederholte er.
«Ein Mistdreck ist sein Recht!», fuhr Aleydis ihn an. «Ihr seid widerrechtlich in mein Haus eingedrungen und habt Marlein und Ursel verschleppt. Sag mir sofort, wohin ihr sie gebracht habt.»
«Aleydis.» Warnend runzelte Vinzenz die Stirn, wandte sich aber gleich wieder an den Verletzten. «Beantworte ihre Frage.»
Tybald zuckte mit den Achseln. «Bonn, wo sie hingehören.»
Aleydis stieß einen wütenden Laut aus, hielt sich aber zurück, weil Vinzenz sie hart am Unterarm fasste.
«Und dein Herr? Ist der auch nach Bonn zurückgekehrt? Du sagtest eben, ihr hättet euer Lager vor dem Hahnentor aufgeschlagen.»
«Mh … » Tybald warf Athanasius einen flehenden Blick zu. «Wasser?»
Sogleich griff der Laienbruder nach einem Krug, der neben der Pritsche auf dem Boden stand, goss etwas Wasser in einen hölzernen Becher und hielt diesen dem Verletzten vorsichtig an die Lippen. Tybald trank, verschluckte sich, hustete, trank noch einmal. Dann blickte er wieder zwischen Vinzenz und Aleydis hin und her. «Mein Herr … ist … noch … in Köln … Gut … vor der … Stadt.» Seine Stimme wurde immer undeutlicher, so als strenge ihn das Reden ungeheuer an. Seine Augen wirkten jedoch wach.
«Was für ein Gut? Wo liegt das?» Aleydis trat dicht an das Krankenlager und beugte sich über den Waffenknecht. «Rede!»
«Bald … kommt … mein Herr und holt uns … » Tybald keuchte so laut, dass kaum ein Zweifel daran bestand, dass er seine Erschöpfung nur spielte.
Auch Vinzenz schien dies aufzufallen, denn seine Miene verfinsterte sich. «Antworte, wenn du gefragt wirst. Wo befindet sich das Gut, auf dem dein Herr sein Lager aufgeschlagen hat?» Als der Knecht nicht gleich antwortete, beugte auch Vinzenz sich über ihn und drückte mit zwei Fingern gegen die geschundenen Rippen des Mannes, der daraufhin aufschrie.
Aleydis prallte erschrocken zurück.
Vinzenz suchte den Blick des Knechts. «Nun?»
Tybald wimmerte und brüllte gleich darauf erneut auf, als Vinzenz ungerührt noch einmal auf die Wunde drückte. «Van … der … Scheißdreck!» Tybald versuchte, sich der Tortur zu entziehen, und wäre dabei beinahe vom Bett gerutscht.
«Herr Gewaltrichter, das geht doch nicht!» Athanasius hatte den Verhörmethoden entgeistert zugesehen und fiel Vinzenz nun beherzt in den Arm. «Das dürft Ihr nicht tun. Der Mann ist schwer verletzt!»
Unwirsch schüttelte Vinzenz den empörten Laienbruder ab. «Wie ich meine Befragungen durchführe, habt nicht Ihr zu bestimmen, Bruder.» Er beugte sich noch tiefer über Tybald, dessen Augen sich daraufhin entsetzt weiteten, wohl weil er weitere Pein befürchtete. «Das Gut van der Buchtel?»
Tybald nickte hektisch und schluckte mehrmals.
«Dein Herr hält sich dort auf?»
Wieder ein Nicken.
Vom Eingang her wurden Stimmen laut. Anscheinend war der Bruder Infirmarius mit dem Bader und dem Medicus eingetroffen.
Abrupt richtete Vinzenz sich wieder auf und wandte sich den Ankömmlingen zu. «Guten Tag, Magister Burka, Meister Jupp.» Er nickte den beiden Männern zu, dann auch dem Vorsteher der Krankenpfleger. «Dem da geht es schlechter.» Er deutete auf den Bewusstlosen. «Dieser hier ist noch ansprechbar. Kann aber sein, dass ich seiner lädierten Rippe einen weiteren Schaden zugefügt habe. Das war leider im Rahmen der Befragung notwendig.»
«Tatsächlich.» Meister Jupp, ein großer, breitschultriger Mann mit grauem Haar und Bart, beugte sich über den Verletzten und tastete ihn gewissenhaft ab. «Seid Ihr dessen sicher?»
«Ganz sicher, Meister Jupp.» Die beiden Männer schienen einander gut zu kennen. «Ihr wisst, dass ich keine Gewalt anwende, wenn es nicht zwingend notwendig ist. Aber das Wohlergehen zweier kleiner Mädchen steht auf dem Spiel.»
«So so. Nun gut.» Nach einer weiteren raschen Untersuchung nickte der Bader grimmig. «So arg, wie es aussieht, ist es bei diesem hier nicht. Der wird wieder. Nichts gebrochen, aber dennoch übel zugerichtet. Und der andere?» Er trat neben den städtischen Medicus Neklas Burka. Aleydis kannte ihn vom Sehen und von einigen Besuchen in der Apotheke seiner Tochter Katharina und ihres Gemahls, die dort neben Arzneien auch das stadtbekannte teure Konfekt verkauften, das Meister Burkas Gemahlin, die Apothekerin Adelina, schon seit vielen Jahren herstellte.
Der Medicus war ein schlanker Mann mit ehemals pechschwarzem, inzwischen zu großen Teilen ergrautem lockigem Haar, Oberlippen- und Kinnbart. Er hob den Blick von dem Bewusstlosen und wandte sich dem Bader zu. «Ihn hat es ordentlich erwischt. Tiefe Bewusstlosigkeit, vermutlich ausgelöst von einem mächtigen Schlag auf den Kopf.» Er deutete auf eine blutverkrustete Beule seitlich am Kopf des Mannes. «Kann sein, dass der Schädel dabei gebrochen wurde. Das ist schwer zu sagen.»
«Eine Stichwunde hat dieser Mann auch erlitten», mischte der Infirmarius sich ein und zog das Laken zur Seite. «Beim heiligen Blasius, die Wunde hört nicht auf zu bluten!» Schon wollte er sich an dem Verband zu schaffen machen, doch Meister Jupp hielt ihn auf. «Lasst mich das machen, guter Bruder. Ich habe schon viele solcher Wunden gesehen und behandelt. Gut sieht es mithin nicht für den armen Kerl aus. Ob wir den noch einmal hinbekommen, ist fraglich.» Er wechselte einen Blick mit dem Medicus, der zustimmend nickte. «Aber versuchen werden wir es und unser Bestes tun.»
«Dieser hier sagt, sein Herr wird für die Behandlung aufkommen.» Vinzenz deutete auf Tybald. «Ich mache mich gleich wieder auf den Weg, aber es kann gut sein, dass ich die beiden noch einmal befragen muss. Oder zumindest den einen, falls der andere nicht durchkommen sollte. Die beiden sind wichtige Zeugen und zugleich Mittäter in einem Vormundschaftsstreit.»
«Die zweifache Kindesentführung?» Meister Jupp verzog angewidert die Lippen und wandte sich dann an Aleydis. «Tut mir leid, was da passiert ist. Ich habe gestern Abend schon davon erfahren.»
«Wenn die beiden daran beteiligt waren, hat es ihnen ganz offensichtlich kein Glück gebracht», mischte der Medicus sich mit nachdenklicher Miene ein.
«Da habt Ihr wohl recht.» Vinzenz wandte sich noch einmal Tybald zu. «Hast du gesehen, wer euch überfallen hat? Kannst du die Männer beschreiben?»
Tybald nickte, schüttelte aber gleich darauf den Kopf. «Dunkel», nuschelte er. «Hatten Mäntel mit Kapuzen auf. Stanken wie die Hölle.»
«Sie stanken?» Interessiert hob Vinzenz die Brauen. «Wonach?»
«Sag doch, wie die Hölle. Als wären sie einer Kloake entstiegen.»
«Sieh da, du kannst ja doch viel besser sprechen als gedacht.» Vinzenz bedachte Tybald mit einem spöttischen Blick. «Ich komme später wieder her – oder morgen. Dann unterhalten wir uns noch einmal.» Er fasste Aleydis sanft am Arm. «Kommt, wir müssen gehen. Lassen wir Meister Jupp und Magister Burka ihre Arbeit tun, und hoffen wir, dass sie damit Erfolg haben.»

at Liebe einen Preis?Köln, anno domini 1424: Im Haus von Aleydis de Bruinker zieht einfach keine Ruhe ein. Betrugsversuche in ihrer Wechselstube, übermütige Verehrer, das kriminelle Erbe ihres verstorbenen Mannes … mit all dem muss Aleydis sich fast täglich auseinandersetzen. Und trotz dieser Widrigkeiten kommt sie bestens zurecht, auch ohne Mann. Auch ohne Vinzenz van Clewe, obwohl sie zugeben muss, dass der gutaussehende Gewaltrichter bisweilen durchaus hilfreich sein kann. Doch dann erlebt Aleydis ihren schlimmsten Alptraum: Ihre Mündel werden entführt. Aleydis setzt alles daran, die Mädchen zurückzubekommen. Koste es, was es wolle …

 

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