Ich schreibe Liebesromane. Nicht nur, aber gerne.

In allen meinen Romanen, ob historisch, kriminalistisch, weihnachtlich oder sommerlich spielt die Liebe eine wichtige Rolle. Ich schreibe gerne über die Liebe und ich schreibe für Erwachsene. Mag sein, dass das eine oder andere Cover meiner Bücher auf etwas anderes schließen lässt. Offenbar ist der Anblick süßer Hundewelpen in manchen Leser/innen-Köpfen strikt mit der Assoziation “Kinder” verknüpft.

Deshalb hier noch einmal ganz deutlich meine Klarstellung:

Meine Bücher handeln von erwachsenen Protagonisten und sind für Erwachsene gedacht oder doch zumindest für Leserinnen und Leser ab ca. 14, 15 Jahren aufwärts.

Besagte erwachsene Protagonisten dürfen sich dementsprechend auch erwachsen verhalten. Nicht, dass manch einer von ihnen nicht auch mal kindische (oder kindliche) Anwandlungen haben darf. Das ist etwas anderes. Aber ihr wisst schon: Erwachsene dürfen sich auch mal nahe kommen. So körperlich, meine ich. Mit anderen Worten: Sie dürfen Sex haben. Liebe machen. Miteinander ins Bett gehen.

In manchen meiner Bücher werden solche Szenen mehr oder weniger ausführlich beschrieben, das nennt man dann erotische Szenen. In anderen wird an strategischer Stelle die Schlafzimmertür geschlossen. Wann ich welche Version verwende (oder irgendwas dazwischen), hängt von der Geschichte ab, von den Figuren und ihrer Entwicklung und noch einigem mehr hinsichtlich der Gesamtkomposition des jeweiligen Romans.

Ich schreibe keine Sexsszenen nur um der Sache oder des Effekts willen.

Selbstverständlich weiß ich, dass Sex sells. Aber ich schreibe keine Erotikromane (und schon gar keine Pornografie), sondern Liebesromane, in denen eben auch mal erotische Stellen vorkommen. Meine geschätzte Kollegin Nina George hat einmal in einem Workshop einen interessanten Ausdruck für solche Liebesromane (mit vereinzelten Sexszenen) genannt: Stellenbücher

Man findet diese Szenen bzw. Stellen in meinen Romanen nicht auf jeder fünften Seite und gemessen an erotische Romanen oder der Shades of Grey-Sparte der aktuellen Literatur handelt es sich bei meinen Liebeszenen vermutlich um das, was man wohl “Blümchensex” nennt. Also kein Hauen und Stechen, kein (BD)SM, keine Unterwerfung, keine Vulgärsprache und dergleichen.

Ich bemühe mich stets um geschmackvolle Beschreibungen und Ausdrücke, versuche nicht, mindestens zehn (oder mehr) Synonyme für bestimmte Körperteile zu (er)finden und ackere auch nicht nach Listen sämtliche bekannten Stellungen durch.

Meine Liebes- bzw. erotischen Szenen haben immer etwas mit der Entwicklung des Plots bzw. der Figuren zu tun bzw. treiben diese voran und sie sollen selbstverständlich auch prickeln und gut unterhalten. Letzteres ist natürlich Geschmackssache, weshalb es ja auch so viele Varianten von Liebes- und erotischer Literatur gibt, von christlicher und/oder ganz sexfreien Geschichten über Stellenbücher bis hin zu Erotik-, SM- und auch regelrecht pornografischen Büchern. Für jeden Leser, jede Leserin sollte also etwas im Angebot der unzähligen Autoren auf diesem Planeten sein.

Nun kann es natürlich passieren, dass man sich von einem Cover zum Kauf eines Buches verleiten lässt und hinterher feststellt, dass es absolut nicht den eigenen Lesegeschmack trifft. Und ebenso kommt es vor, dass sich der Leser oder die Leserin dann in einer Rezension über diesen Irrtum lang und breit beschwert. Allerdings rate ich ja immer dazu, nicht nur ein Cover anzusehen, bevor man ein Buch kauft, sondern auch den Klappentext und den Verlag, in dem das Buch erschienen ist. Beides gibt nämlich in der Regel schon Aufschluss darüber, was für ein Roman sich voraussichtlich zwischen den beiden Buchdeckeln befindet. Außerdem sollte man ggf. auch noch einen Blick in das Buch werfen, ein bisschen querlesen. Das kann man in einer Buchhandlung normalerweise problemlos tun und auch in Online-Shops ist in der Regel eine Leseprobe verlinkt, an der man schnell erkennen kann, wes Geistes Kind der Roman ist und in welchem Stil er verfasst wurde.

Leider tun viele Menschen genau das aber nicht und lassen dann gerne schon mal ihre Wut über den Fehlkauf am Autor oder der Autorin aus. So geschehen zum Beispiel im November 2015, als mich ein sehr erboster älterer Herr sogar anrief und ganze zehn Minuten zur Schnecke machte. Den genauen Hergang dieses Ereignisses könnt ihr gerne nachlesen, denn ich habe ihn in einem Blogartikel verewigt. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich entgegen seiner Drohung nie wieder etwas von diesem Herrn gehört habe.

Oder vielleicht doch?

Ich finde es erstaunlich, dass ich fast genau ein Jahr später auf Amazon eine Rezension zu dem damals beanstandeten Roman Kleines Hundeherz sucht großes Glück erhalten habe, die in exakt dieselbe Kerbe schlägt, und zwar mit relativ ähnlicher Argumentation wie damals bei dem Telefonat.

Zufall? Schicksal? Selbe Person? Nichts genaues weiß man nicht und ich möchte auch gar nicht weiter forschen.

Was mich ein bisschen wundert, ist das “missionarische” Verhalten solcher Leser/innen oder Rezensent/innen, die die Autorin anfeinden, weil sie sich die künstlerische Freiheit genommen hat, die ihr zusteht, und sehr strikt die Abkehr vom bisherigen Schreibstil und Erzählverhalten verlangen. Von einer Verantwortung gegenüber der Jugend von heute ist da bei dem einen die Rede, von der Sexualisierung der Gesellschaft bei der anderen. Erstere bestehe darin, Kinder und Jugendliche möglichst lange in einer “heilen Welt” ohne nackte Haut und Sex aufwachsen zu lassen, was bedeute, dass selbige auch in Romanen nichts zu suchen habe, es sei denn, sie seien explizit als erotisch oder pornografisch gekennzeichnet und mit einer entsprechenden Altersangabe versehen. Zweitere sei schon so weit vorangeschritten, dass die Menschheit Liebe und Sex nicht mehr voneinander unterscheiden könne und somit zu Sodom und Gomorrha verderben werde.

Nun, dies tat sie schon immer. Seit Menschengedenken, möchte ich sogar vermuten.

Die Kunst, also Literatur, Malerei und auch Bildhauerei, hatte schon immer die Themen Liebe und Sex auf dem Plan. Nur dass man in Bezug auf die Literatur über viele Jahrhunderte eine kleinere Klientel bediente, weil einfach nicht genügend Leute vorhanden waren, die überhaupt lesen konnten. Wenn man sich aber die mündlich überlieferten Zoten, Balladen, Schwänke usw. aus Antike und Mittelalter (oder auch späteren Zeiten) ansieht oder auch die Texte der Ebenen oder Niederen Minne, dann wird schnell deutlich, worum es da hauptsächlich ging.

Als Beispiel möchte ich einen meiner Lieblingsdichter und –minnesänger des 12./13. Jahrhunderts nennen: Walther von der Vogelweide

In seinen Liedern wird der Beischlaf auf höchst unterhaltsame Weise verklausuliert, zum Beispiel in seinem berühmten Lied “Unter der Linden”:

Under der linden
an der heide,
dâ unser zweier bette was,
dâ muget ir vinden
schône beide
gebrochen bluomen unde gras.
vor dem walde in einem tal,
tandaradei,
schône sanc diu nahtegal.

Ich kam gegangen
zuo der ouwe:
dô was mîn friedel komen ê.
dâ wart ich empfangen
hêre frouwe
daz ich bin sælic iemer mê.
kust er mich? wol tûsentstunt:
tandaradei,
seht wie rôt mir ist der munt.

Dô hete er gemachet
alsô rîche
von bluomen eine bettestat.
des wirt noch gelachet
inneclîche,
kumt iemen an daz selbe pfat.
bî den rôsen er wol mac
tandaradei,
merken wâ mirz houbet lac.

Daz er bî mir læge,
wesse ez iemen
(nu enwelle got!), so schamte ich mich.
wes er mit mir pflæge,
niemer niemen
bevinde daz wan er und ich
und ein kleinez vogellîn:
tandaradei,
daz mac wol getriuwe sîn.

Quelle: de.wikisource.org/wiki/Under_der_linden_(Lachmann)

Wer es lieber ins Neuhochdeutsche übersetzt haben möchte:

Unter der Linde
an der Heide,
wo unser beider Bett war,
da könnt ihr schön
gebrochen finden
Blumen und Gras.
Vor dem Walde in einem Tal,
tandaradei,
sang die Nachtigall lieblich.

Ich kam
zu der Au,
da war mein Liebster schon da (wörtlich: vorher hingekommen).
Dort wurde ich empfangen,
edle Frau! [entweder Ausruf: „Bei der heiligen Muttergottes!“
oder ‚wie eine höfische Dame‘ oder auch: ‚ich, eine höfische Dame‘]
(so) dass ich für immer glücklich bin.
Küsste er mich? Wohl tausendmal!
Tandaradei,
seht, wie rot mir ist der Mund.

Da hatte er aus Blumen
ein prächtiges Bett
vorbereitet.
Darüber wird jetzt noch
herzlich gelacht,
wenn jemand denselben Weg entlang kommt.
An den Rosen kann er wohl,
tandaradei,
erkennen, wo mein Haupt lag.

Dass er bei mir lag,
wüsste das jemand
(das wolle Gott nicht!), dann würde ich mich schämen.
Was er mit mir tat,
das soll nie jemand
erfahren, außer er und ich
und ein kleines Vöglein,
tandaradei,
das kann wohl verschwiegen sein.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Under_der_linden

Und hier noch mal zum Nachhören:

Auch in der Malerei gibt es, wie ich oben schon erwähnte, viele viele Ausflüge in die Erotik. Ich habe hier mal nur ein paar zusammengetragen, um zu zeigen, dass Liebe, Triebe und Lust schon immer ein Thema in der Kunst gewesen sind und nicht etwa erst seit gestern (oder heute) und dass die Gesellschaft schon immer ein Faible für erotische Inhalte hatte.

Ob nun im angeblich so prüden 19. Jahrhundert …

Liebe und Triebe. Oder: Lust auf den ersten Blick? - Jacques-Louis David, Cupido and Psyche, 1817

Jacques-Louis David, Cupido and Psyche, 1817

Oder im sinnenfrohen Spätmittelalter bzw. der frühen Renaissance …

Liebe und Triebe. Oder: Lust auf den ersten Blick? - Hieronymus Bosch (etwa 1450–1516), Der Garten der Lüste

Hieronymus Bosch (etwa 1450–1516), Der Garten der Lüste , Public domain, via Wikimedia Commons

Oder auch schon im alten Pompeji …

Liebe und Triebe. Oder: Lust auf den ersten Blick? - Liebesakt; Pompejanische Wandmalerei im Schlafgemach (Cubiculum) der Casa del Centenario (IX 8,3), 1. Jh. n. Chr.

Liebesakt; Pompejanische Wandmalerei im Schlafgemach (Cubiculum) der Casa del Centenario (IX 8,3), 1. Jh. n. Chr., von Heinrich Stürzl (Eigenes Werk) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Liebe und Sex oder Erotik waren und sind überall.

Im Falle der Malerei sogar öffentlich zugänglich, auch und gerade heute noch, nämlich in Museen oder den jeweiligen Bauwerken.

Im Falle meiner Liebesromane wurde gefordert, diese äußerlich deutlich als Bücher mit erotischem (oder gar pornografischem!) Inhalt zu kennzeichnen, aber von den oben genannten (und vielen, vielen weiteren) Werken der bildenden Kunst wurde so etwas wohl noch nie verlangt. Oder gibt es in Museen und Bauwerken Ecken und Räume, an denen Wächter stehen und Schilder hochhalten, die darauf aufmerksam machen, dass der Inhalt der Gemälde nicht für Personen unter 16 oder gar 18 Jahren geeignet sei? Ich habe noch keine gesehen. Aber das ist ja auch was anderes.

Ach ja? Was ist daran denn so anders?

Ich könnte gerade im Hinblick auf Malerei, Bildhauerei und Fotografie noch weit eindeutigere Beispiele anführen, quer durch alle Jahrhunderte (oder vielmehr Jahrtausende), und ihnen wäre allen gemein, dass sie weit deutlicher auf die “Triebe” als auf die “Liebe abzielen.

Meine Romane sind Liebesromane, in denen es, der Name suggeriert es schon, um die Liebe geht. Manchmal schleicht sie sich so ganz langsam, unterschwellig, kaum merkbar in die Herzen der Protagonisten. Manchmal entsteht sie aus einer vorher bereits existierenden Freundschaft und hin und wieder bricht sie auch wie eine Naturgewalt über die betreffenden Figuren herein. Letzteres oftmals zunächst in sehr körperlicher Form, die wir auch Lust nennen.

Aber warum denn auch nicht?

Es gibt über sieben Milliarden Menschen auf der Welt und jeder ist bzw. tickt anders. Wenn nun zufällig zwei sehr körperlich veranlagte Personen aufeinander treffen, kann es schon sein, dass sie erst einmal genau diesen Bereich, den körperlichen, miteinander erleben, bevor sie sich auch auf der geistigen Ebene näherkommen. Dann wieder gibt es ganz romantische Geschichten, in denen beide Parteien einander lange und ausführlich umwerben, bevor es überhaupt erst einmal zu einem Kuss kommt.

Doch nur, weil die letztere der beiden genannten Versionen braver wirkt und weniger bis gar keine expliziten Sexszenen enthält, bedeutet das nicht, dass sie der Maßstab aller Liebesromane sein sollte. Sie ist eine Alternative unter vielen und, wie oben bereits erklärt, muss zur Geschichte der Figuren passen. Tut sie es nicht, muss die Geschichte anders erzählt werden, denn sonst würde ich meine Protagonisten in ein Korsett zwängen, in dass sie nicht hinein passen und auch nicht hinein gehören.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten und ich habe es auch gar nicht vor. In der oben schon erwähnten Rezension zu meinem letztjährigen Weihnachtsbuch wird von meinen Sexszenen als “widerlich” gesprochen und es mag durchaus sein, dass extrem schamhafte Leser*innen das so empfinden. Auf der anderen Seite erhalte ich aber auch immer wieder Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern, die exakt dieselben Szenen als besonders schön, anregend, prickelnd und geschmackvoll ansehen. So weit ist die Bandbreite der Rezipienten-Geschmäcker und letztlich ist es ja auch gut so. Es hat mich allerdings noch keine begeisterte Leserin darum gebeten, zukünftig noch mehr oder nur noch solche Szenen zu schreiben, während die Fraktion der von Sex(szenen) abgestoßenen Personen rundheraus fordert, dass diese zukünftig zu unterlassen seien, weil man eben die Jugend verderbe, jungen Mädchen (seltsamerweise weniger jungen Männern) vollkommen falsche Eindrücke von Liebe vermittle und darüber hinaus den Untergang des Abendlandes mitzuverantworten hätte.

Mal davon abgesehen, dass ich mich von solchen Aufforderungen, die manchmal fast schon als Drohungen daherkommen, nicht weiter beeindrucken lasse – dazu schreibe ich zu gerne “meine” Art von Liebesgeschichten – möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass meine Protagonisten zumindest so gut wie immer Safer Sex haben, sprich verhüten, und zwar explizit. Meistens mit Kondomen, manchmal auch mit anderen Methoden. Aber es ist immer ein Thema. Eines, das, wenn wir schon über Sex sprechen, sehr wichtig ist. Wenn in einer meiner Geschichten oder einem Abschnitt davon zufällig mal doch nicht verhütet wird, dann deshalb weil der Beziehungsstatus und/oder die Familienplanung der beteiligten Figuren sich bereits in einem Stadium befindet, in dem so etwas durchaus problemlos beschrieben werden kann, selbst wenn die beiden (noch) nicht miteinander verheiratet sind. Wir leben schließlich nicht mehr in Zeiten, als es Sex vor der Ehe zwar (wie schon seit Menschengedenken) gab, dieser jedoch gesellschaftlich verpönt war.

Ich schreibe Liebesromane. Nicht nur, aber gerne.

Damit stehe ich nicht alleine da, ebenso wenig wie mit den teilweise empörten und wütenden Reaktionen der Leserinnen und Leser, wenn sie merken, dass sich hinter zuckersüßen Buchcovern durchaus ernste und, ja, teilweise auch erotische Inhalte verbergen können. Als ich die oben verlinkte Rezension zu Kleines Hundeherz sucht großes Glück entdeckte, war mein nächster Klick der auf den Namen des Rezensenten oder der Rezensentin, um zu sehen, ob sich möglicherweise ein/e missgünstige/r Kollege oder Kollegin dahinter verbirgt (was leider hin und wieder vorkommt) oder tatsächlich nur ein/e in seiner/ihrer Schamhaftigkeit erschütterter Leser oder Leserin. Dabei fand ich heraus, dass mein Buch nicht das einzige war, das ihr (oder ihm) Grund zu Anstoß gegeben hatte. Erheitert (und bis zu einem gewissen Grad auch erleichtert) nahm ich zur Kenntnis, dass besagte Person auch einen Roman meiner sehr geschätzten Kollegin Sarah Morgan, deren Bücher ich sehr liebe, mit recht ähnlichen Worten in der Luft zerrissen hat. Somit bin ich zumindest in ausgezeichneter Gesellschaft.

Sarah hat vor einiger Zeit mal in einem Interview auf die Frage “Do you believe in love at first sight?” (“Glaubst du an die Liebe auf den ersten Blick?”) folgendes geantwortet:

I believe in lust at first sight. Love requires a second look, but I’m sure there are people who have a strong connection on first meeting and then go on to fall in love so that probably feels like ‘love at first sight’.

Quelle: Meet Sarah Morgan @sarahmorgan_ #BFILoveFest

Zu Deutsch:

Ich glaube an Lust auf den ersten Blick. Für die Liebe braucht es einen zweiten Blick, aber ich bin sicher, dass es Menschen gibt, die schon beim ersten Zusammentreffen eine starke Verbindung spüren und die sich daraufhin ineinander verlieben, sodass es sich wahrscheinlich anfühlt wie ‘Liebe auf den ersten Blick’.

Genauso sehe ich es auch, deshalb passiert es eben hin und wieder (nicht immer) in meinen Romanen, dass die Lust vor der wahren, tiefen Liebe kommt. Dass ich damit nicht den Geschmack und die Empfindungen jeden Lesers und jeder Leserin treffen kann, ist ganz klar. Ebenso klar muss aber auch sein, dass ich meinen Stil und meine Art, Geschichten zu erzählen – meine Geschichten! – nicht aufgrund von Einzelmeinungen ändern werde.

Ich schreibe Liebesromane. Nicht nur, aber gerne.

In allen meinen Romanen, ob historisch, kriminalistisch, weihnachtlich oder sommerlich spielt die Liebe eine wichtige Rolle. Ich schreibe gerne über die Liebe und alles, was dazugehört.

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