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Der Hexenschöffe – 8. Textschnipsel

Allmählich kommt der Erscheinungstermin von Der Hexenschöffe am Horizont in Sicht. Nur noch wenige Wochen sind es, bis ihr das Buch sowie eBook und auch das Hörbuch überall im Buchhandel erwerben könnt. Und das bedeutet, ich darf euch heute den vorletzten Textschnipsel aus dem Roman präsentieren. Diesmal lernt ihr Anna, die Verlobte von Hermann Löhers Sohn Bartel, ein wenig näher kennen. Und auch Margarete Kocheim, von der ihr bereits in einem früheren Textschnipsel lesen durftet, kommt hier noch einmal zum Zuge.

Hier der neue Textschnipsel:

Kurz entschlossen stellte Anna ihren Korb auf…

Der Hexenschöffe – 7. Textschnipsel

Vermutlich haben viele von euch schon darauf gewartet, und da wieder ein Monat vergangen ist, kommt hier der neue Textschnipsel aus Der Hexenschöffe. Diesmal geht es um Marta, die Ehefrau von Neyß Schmid, die 1636 in Rheinbach wegen Hexerei angeklagt wurde.

»Zieh dich aus.«

Marta starrte den Henker verständnislos an.

Er wedelte mit der Hand, stellte dann seine Laterne auf dem kleinen Schreibpult ab. »Ausziehen. Ich muss dich scheren.«

»Scheren?« Es grenzte an ein Wunder, dass ihr die Stimme gehorchte. Die Kälte in ihren Knochen schien sich noch zu verstärken.

»Bevor die Pfaffen kommen und…

Der Hexenschöffe – 6. Textschnipsel

Es ist an der Zeit für einen weiteren Textschnipsel aus Der Hexenschöffe. Ich weiß, dass viele von euch schon darauf warten, und so langsam wird der Erscheinungstermin ja auch schon in einiger Entfernung sichtbar. Heute dürft ihr in eine Szene auf dem Rheinbacher Marktplatz hineinschnuppern und einen der sadistischsten Hexenkommissare näher kennenlernen: Dr. Jan Möden

»Habt Ihr eine Hexe gefangen?«, schrie eine Frau dazwischen.

Möden machte sie inmitten eines Pulks von Weibern aus. Höflich verneigte er sich in die Richtung der Alten. »Dazu komme ich später, gute Frau. Zunächst einmal…

Der Hexenschöffe – 5. Textschnipsel

Ein ganzer Monat ist schon wieder vergangen, in dem ich zugegebenermaßen relativ schweigsam war, zumindest hier im Blog. Das lag aber daran, dass Der Hexenschöffe endlich fertig werden musste. Glücklicherweise ist mir das inzwischen geglückt. Danach war ich dann eine ganze Woche in Büsum bei den DeLiA-Liebesromantagen, und als ich zurück war, wartete bereits das lektorierte Manuskript auf mich, das ich derzeit noch immer durchsehe. Viele gute Gründe also, etwas stiller zu sein und nicht so oft zu bloggen. Dennoch möchte ich euch natürlich weiterhin mit dem Making-of versorgen, diesmal…

Der Hexenschöffe – 4. Textschnipsel

Wieder ist ein Monat vergangen, selbstverständlich gibt es auch diesmal wieder einen (wie immer noch unlektorierten) Textschnipsel aus Der Hexenschöffe für euch. Ich habe lange überlegt, welchen Ausschnitt ich diesmal wählen soll. Ich hoffe, er gefällt euch.

Bartel verschränkte die Arme vor der Brust. »Ich weiß nicht, wovon Ihr sprecht, Vater. Ihr habt mir damals gesagt, das Waschbecken und die Lampe seien ein Freundschaftsgeschenk. Wenn mehr dahinter gesteckt hat, so habt Ihr es mir verschwiegen. Aber jetzt aus heiterem Himmel zu verlangen, dass ich meine geliebte Anna verschmähe…

Der Hexenschöffe – 3. Textschnipsel

Der März neigt sich seinem Ende zu, meine Arbeit am Manuskript zu Der Hexenschöffe allerdings noch nicht ganz. Dennoch will ich auch in diesem Monat wieder für euch mit einem (wie immer noch unlektorierten) Textschnipsel aufwarten. Diesmal lernt ihr Hermann Löhers Ehefrau Kunigunde kennen, mit der er acht lebende Kinder hatte.

Voilà:

Hermann rang verzweifelt nach Atem, hatte das Gefühl zu ersticken. Sein Herz raste so heftig in seiner Brust, dass es schmerzte.

»Es ist alles gut«, sagte Kunigunde. »Du hast nur geträumt.«

»Geträumt?« Seine Stimme kratzte ihn im Hals. Sogleich wandte Kunigunde…

Der Hexenschöffe – 2. Textschnipsel

Mit Erstaunen stelle ich immer wieder fest, wie schnell doch die Zeit vergeht. Mit meinem Manuskript Der Hexenschöffe liege ich recht gut “im Rennen”. Mittlerweile sind über 200 Seiten im Kasten, also sollte ich das Werk bis Ende April planungsgemäß fertiggestellt haben.

Damit ihr regelmäßig einen kleinen Vorgeschmack auf die Geschichte bekommt, habe ich mir vorgenommen, einmal pro Monat einen kleinen Textschnipsel zu posten, natürlich vollkommen unlektoriert (also seid gnädig, falls sich Fehlerchen oder Wortwiederholungen finden sollten) und ohne Gewähr, dass ihr…

Der Hexenschöffe – 1. Textschnipsel

Ungefähr das erste Drittel meines historischen Romans Der Hexenschöffe ist nun geschrieben, da wird es, wie ich finde, Zeit für einen ersten Textschnipsel. Wie ich bereits erzählt habe und ihr auch dem Klappentext entnehmen könnt, dreht sich der Roman um den Rheinbacher Schöffen Hermann Löher in den Jahren 1631/36. Hermann hatte insgesamt acht Kinder, und ich habe mir überlegt, dass die erste Szene, die ich euch präsentieren möchte, sich um seinen ältesten Sohn Bartholomäus (Bartel) drehen soll. Wie immer bei den Textschnipseln gibt es keine Gewähr, dass sie am Ende wirklich im Roman zu …

Dritter Textschnipsel aus dem Manuskript “Verschwörung im Zeughaus”

Natürlich nach wie vor noch unüberarbeitet bzw. unlektoriert, gibt es hier den dritten Textschnipsel aus dem 5. Band meiner Adelina-Reihe:

»Das ist interessant«, befand Jupp, als Adelina ihm und Neklas später von Reeses Besuch erzählte. »Van Dalen hat sein Schwert also nicht benutzt und sich auch nicht gegen seinen Mörder zur Wehr gesetzt. Daraus ergeben sich zwei wichtige Schlüsse.«
Adelina nickte. »Er kann es nicht gewesen sein, der Tilmann den Schwerthieb versetzt hat.«
»Und er muss seinen Mörder gekannt haben«, ergänzte Neklas.
»Das grenzt den Kreis der Verdächtigen aber nicht sonderlich…

Zweiter Textschnipsel aus dem Manuskript “Verschwörung im Zeughaus”

Natürlich nach wie vor noch unüberarbeitet bzw. unlektoriert, gibt es hier den zweiten Textschnipsel aus dem 5. Band meiner Adelina-Reihe:

»Guten Morgen, Meisterin Burka«, grüßte er. »Verzeiht die Störung. Wisst Ihr, wo sich Euer Bruder aufhält?«
»Mein Bruder?«
»Der Hauptmann, Tilmann Greverode. Der ist doch Euer Bruder, oder etwa nicht? Ist er hier im Haus?«
»Tilmann ist mein Bruder.« Adelina nickte und spürte, wie sich die Härchen auf ihren Armen aufrichteten. Doch sie behielt weiterhin ihr gleichmütiges Gesicht bei. »Leider weiß ich nicht, wo er sich gerade aufhält. Ich habe ihn schon…