
Der neue Wohlfühlfaktor: Schreiben auf Knopfdruck
Sicherlich erinnert ihr euch an meinen im Januar erschienenen Artikel über meine neuen Schreibregeln. Darin hatte ich bereits erwähnt, dass ich jetzt trotz mehr Arbeit auch deutlich mehr Freizeit habe. Und nun will ich noch einen Schritt weitergehen und euch berichten, wie sich mein Wohlfühlfaktor durch das neue “Schreiben auf Knopfdruck” insgesamt durch die Neustrukturierung meines Arbeitsalltags deutlich zugenommen hat. Ich bin ausgeglichener, weil ich schon in der ersten Tageshälfte den Großteil…Weiterlesen→
Neues Jahr, neue Regeln, neues Glück
Das Jahr 2017 ist jetzt schon wieder etwas mehr als zwei Wochen alt und wird für mich jeeeede Menge Arbeit bedeuten. Wer meine letzte Wasserstandsmeldung gelesen hat, wird sich vorstellen können, wie viel. Und ganz ehrlich? So wirklich alles steht da noch gar nicht drin, weil noch ein paar Dinge in der Schwebe hängen. Ganz zu schweigen davon, dass ich ja auch noch ehrenamtlich als Vorsitzende des DELIA-Literaturpreises sowie des…Weiterlesen→
Liebe und Triebe. Oder: Lust auf den ersten Blick?
Ich schreibe Liebesromane. Nicht nur, aber gerne. In allen meinen Romanen, ob historisch, kriminalistisch, weihnachtlich oder sommerlich spielt die Liebe eine wichtige Rolle. Ich schreibe gerne über die Liebe und ich schreibe für Erwachsene. Mag sein, dass das eine oder andere Cover meiner Bücher auf etwas anderes schließen lässt. Offenbar ist der Anblick süßer Hundewelpen in manchen Leser/innen-Köpfen strikt mit der Assoziation “Kinder” verknüpft. Deshalb hier noch einmal ganz deutlich…Weiterlesen→
Die Begegnung mit dem (toten) Fisch
Gebt es zu, der Titel dieses Artikels hat euch neugierig gemacht. Das sollen gute Titel tun. Vielleicht habt ihr auch ein bisschen geschaudert, weil ihr gleich diesen (toten) Fisch vor Augen hattet. Keine Sorge, es wird nicht eklig. Es ist einfach so, dass ich bei einer ganz alltäglichen und – zumindest hier bei uns – gesellschaftlich verankerten Geste sehr häufig an den (toten) Fisch denken muss. Immer dann nämlich, wenn ich einem Gegenüber,…Weiterlesen→
Die Antwort lautet: Ja!
Ja, ich kann vom Schreiben leben. Aber mal ganz ehrlich: Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ich (oder besser noch irgendwer, den ihr überhaupt nicht kennt) euch fragen würde, ob ihr von eurem Job leben könnt oder sogar, wie viel ihr denn so im Monat verdient. Würdet ihr das so einfach öffentlich sagen? Ja? Dann gehört ihr aber zu einer Minderheit, denn die meisten von euch würden jetzt wohl geantwortet…Weiterlesen→
DELIA-Literaturpreis 2017 ab sofort mit zwei Ausschreibungen
Die Autorenvereinigung DELIA macht sich für Liebesromane stark. Für Romane, die sich literarisch mit großen Gefühlen auseinandersetzen und in denen die Liebe das zentrale Thema ist. Der DELIA-Literaturpreis, ist ein Preis von Autoren für Autoren, der seit 2004 den besten Liebesroman des Vorjahres auszeichnet. Ab 2017 verleiht DELIA zusätzlich einen weiteren Literaturpreis, nämlich die DELIA für den schönsten Jugendliebesroman. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 1.500 Euro dotiert. Ab sofort startet…Weiterlesen→
Rechercheberge und wie man sie bezwingt
Historische Romane zu schreiben ist schwierig. Das heißt, der Schreibprozess an sich ist nicht wesentlich schwieriger als der jedes anderen Romans. Vielleicht mal abgesehen davon, dass man sich einer etwas anderen, der jeweiligen Epoche angepassten Sprache bedienen und dabei allzu moderne Ausdrücke und Redewendungen vermeiden muss. Was wirklich schwierig und zuweilen anstrengend ist, beginnt schon weit vor dem ersten Satz im Manuskript: die Recherche. “Wie recherchieren Sie?”, werde ich sehr…Weiterlesen→
Von Nachworten, Schreibblockaden und Fastenkrapfen
Frô Welt, ir sult dem wirte sagen, daz ich im gar vergolten habe, mîn grœste gülte ist abe geslagen, daz er mich von dem briefe schabe. Walther von der Vogelweide, nach 1220 Frau Welt, sagt es dem Wirt, dass ich ihm alles bezahlt habe. Meine große Schuld ist abgetragen, er soll mich aus dem Schuldbuch streichen. Übersetzung aus: Stange, Manfred (Hg.), Deutsche Lyrik des Mittelalters, Wiesbaden 2005 Okay, ich gebe…Weiterlesen→
Warum es gut ist, wenn die Autorin manchmal selbst nicht Bescheid weiß
Im Jahr 2008 erschien der dritte und, wie ich dachte, letzte Band der Adelina-Reihe Verrat im Zunfthaus. Sein Ende war so angelegt, dass es als Abschluss einer Trilogie einwandfrei funktionierte. Ich brach schriftstellerisch auf zu neuen Ufern, begann die Aachen-Trilogie und Die Eifelgräfin. Allerdings hatte ich die Rechnung ohne meine Leserinnen und Leser gemacht. Die fragten nämlich recht bald nach, wann denn der nächste Adelina-Roman erscheinen würde, denn Teil 3 sei…Weiterlesen→
Warum man es nie allen Lesern recht machen kann, soll und darf
Es hat sich schon früh in meiner Autorinnenlaufbahn gezeigt, dass der Versuch, es möglichst allen Lesern recht machen zu wollen, gnadenlos zum Scheitern verurteilt ist. An alle, die sich für diesen Beruf interessieren, ihn bereits ergriffen haben und vielleicht auch schon mehr oder weniger erfolgreich sind: Vergesst es einfach. Mein dritter Adelina-Roman Verrat im Zunfthaus, erschienen 2008, hat meine “Stammleser” so gut wie alle erfreut. Zumindest entnehme ich das dem…Weiterlesen→

