scale-403585_1280Ich habe euch nicht vergessen. Selbstverständlich wollt ihr wissen, wie es mit der schrumpfenden Autorin vorangeht. Dass ich mich seit exakt drei Wochen nicht mehr zu dem Thema geäußert habe, lag allein am Zeitmangel. Wenn ihr hier im Blog zurückblättert, werdet ihr sehen, dass ich zum Beispiel in Meißen auf dem Literaturfest war. Zusätzlich lag das Lektorat für Die Bastardtochter an, das noch immer nicht ganz abgeschlossen ist, weil es auf meinen Wunsch hin einen weiteren Durchgang gibt, der Ende dieser Woche wieder bei mir eintrudeln soll. Außerdem muss (!) bis Ende dieser Woche auch mein neuer Weihnachtsroman Kleines Hundeherz sucht großes Glück fertig sein. Viel Zeit für anderes bleibt mir also nicht.

Trotzdem möchte ich euch natürlich auf dem Laufenden halten. Seit meinem letzten Eintrag hier am 8. Juni sind exakt weitere 1,1 kg ins Nirwana entschwunden.

“Was, nur so wenig?”, fragt ihr jetzt vielleicht. “Hast du etwa gesündigt?”

Nein, habe ich nicht. Ehrenwort! Ich habe mich brav an die Punkte gehalten, die Wochenextras mal alle, mal nicht ganz alle verbraucht. Aktivitätspunkte habe ich vor allem in Meißen ganz viele gesammelt. Das ist dort sehr einfach, denn 1. war es extrem heiß und zweitens lag mein Zimmer 1,5 km außerhalb der Stadtmitte und immer hübsch bergauf. Steil (!) bergauf. :-) In Meißen läuft man sowieso schon sehr viel und diesmal war es für mich also noch mehr, sodass ich mir auch mal eine schöne große Pizza einverleiben konnte oder ein leckeres Eis. Abgenommen habe ich dort trotzdem noch ein Pfündchen.

Dass die Abnehmkurve danach abgeflacht ist, liegt am … Na, wer errät es? Genau, am Wasser. Wie ich ja früher bereits erzählt habe, lagere ich ein bis zweimal pro Monat ordentlich Wasser ein. Zu bedanken habe ich mich dafür bei meinen Hormonen, denen das aber total schnuppe ist. So ganz korrekt ist also die Kurve selbst heute noch nicht, schätze ich, weil ich besagtes Wasser erst kürzlich beschlossen hat, meinen Körper wieder zu verlassen. Ein paar Reste sind womöglich noch übrig.

Außerdem habe ich versucht, trotz meines vollen Zeitplans mal wieder regelmäßiger Sport einzuplanen, was klarerweise dazu führt, dass sich Muskeln bilden, die bekanntermaßen schwerer wiegen als Fett. Von zusätzlichen, durch den Sport bedingten Wassereinlagerungen ganz zu schweigen.

Dass sich etwas tut, merkte ich also momentan weniger an der Anzeige meiner Waage, sondern an den Strichen auf meinem Maßband. Neben der Gewichtsbeobachtung messe ich ja auch einmal pro Woche Hüfte, Taille, Brust, Beine und Oberarme. Und was soll ich sagen? Durchweg gehen die Messwerte deutlich bergab. Aber selbst ohne dieses Messwerkzeug merke ich das auch an meinen Hosen, die immer lockerer und lockerer sitzen. Lange wird es nicht mehr dauern, bis ich mich zu einem erneuten Einkaufsbeutezug aufmachen muss (oder vielmehr darf). ;-)

Zusammenfassend und vielleicht auch als Botschaft an alle da draußen, die ebenfalls derzeit versuchen abzunehmen, möchte ich sagen:

Auch wenn es mal langsamer geht oder sogar stillzustehen scheint, gebt nicht gleich auf! Es kann hundert Gründe geben, warum das Gewicht stagniert. Auch wenn man sich ganz brav an die WW-Punkte hält. Manchmal, so geht es zumindest mir, hat man auch das Gefühl, abgenommen zu haben, aber die Waage behauptet etwas anderes. Habt ihr dann schon mal protokolliert, wie eure übrigen Körpermaße sind bzw. sich verändern? Nicht selten schrumpfen die nämlich eher als die Anzeige auf der Waage. Vor allem, wenn ihr Sport macht. Dann verformt sich nämlich euer Körper, und in der Regel zum Schöneren. Na ja, wenn ihr nicht gerade exzessives Bodybuilding betreibt. Dabei können für meinen Geschmack auch ganz grässliche Ergebnisse herauskommen, die mit meinem Sinn für Ästhetik nichts mehr zu tun haben.

Also: Immer mit der Ruhe. Weitermachen. Aufgeben gilt nicht.

Oder wie es auf der Postkarte neben meinem PC-Bildschirm so schön heißt:

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