Bild Waage… und deshalb hätte ich mich heute eigentlich fast gar nicht zu wiegen brauchen. :-)

Ich kriege selbst heute, drei Tage später, das Grinsen kaum aus dem Gesicht. Eigentlich wollte ich am Freitag gar nicht einkaufen, sondern nur zu Fielmann, weil meine Brille ein wenig zu fest saß und angepasst werden musste. Danach machte ich dann aber, weil das Wetter so gut wie meine Laune war, einen Schlenker durch das Kaufhaus moses in Bad Neuenahr. Und ja, der Name wird wirklich klein geschrieben, das ist kein Tippfehler. Ich dachte mir: “Warum nicht mal nach Shorts Ausschau halten?” Ich habe nämlich kaum mehr welche im Schrank. Schon gar keine, die passen. In der Bekleidungsabteilung lachten mich denn auch gleich mal hundert schöne Sachen in meinen Lieblingsfarben an. Darunter auch, jawohl, Shorts. Ich griff nach einer Größe kleiner als zuvor üblich, weil ich ja wusste, dass ich schön abgenommen hatte. Aber was soll ich sagen? Die Sachen waren zu groß! Zu weit! Zu … Jetzt wisst ihr, warum ich so breit grinse.

Ich ging also noch mal los und griff beherzt noch eine Größe kleiner und dazu auch gleich ein paar Oberteile. Man wird ja mutig. Alles passte perfekt! Nun darf man da sicherlich auch der schönen Lose-Fit-Mode dieses Sommers danken, aber als ich nach Hause kam und ein Paar alte Jeansshorts von vor 10 (!) Jahren aus dem Hintergrund meines Schrankes zerrte (gleiche Größe wie die neuen Sachen), da passte diese auch wieder.

In Zahlen kann ich das aber auch belegen, denn ich habe an Körperumfang allein in der vergangenen Woche durchweg einen Zentimeter verloren, und die Waage zeigte genau 1 kg weniger an als vor sieben Tagen. Bei der Gelegenheit habe ich auch eine meiner ganz persönlichen Gewichts-Schallgrenzen durchbrochen. Etwas, von dem ich dachte, es vielleicht niemals wieder zu schaffen. Dank des tollen, flexiblen Weight Watchers-Programms ging das aber einfacher als gedacht.

Aber nicht, dass ihr denkt, ich hätte gehungert und dadurch irgendwie nachgeholfen. Ich war am Feiertag mit meinem Schatz in unserem Lieblingsimbiss essen, dem Pommes Deluxe in Ahrbrück. Falls ihr mal in der Gegend seid, kann ich euch nur empfehlen, dort Halt zu machen. Der Inhaber, Jörg Heber, macht nämlich alles frisch und super lecker. An dieser Stelle dir, lieber Jörg, ein riesiges Lob für das Gyros. Davon träume ich heute noch! :-D

Genau, Gyros mit Pommes und Krautsalat haben wir gegessen, und eine große Portion noch dazu. Die hatte allein gute 27 Punkte (ProPoints), was fast mein gesamtes Tageskontingent ist. ABER: Es gibt ja glücklicherweise die Wochenextra-Punkte, die man für solche Gelegenheiten auf den Kopf hauen darf. Das habe ich mit großem Genuss getan.

Ansonsten gab es hier und da mal einen Kinderriegel extra, aber ich bin immer in meinem Punktebudget geblieben. Und dann kam am Samstag die Einladung zum Grillen bei meinen Schwiegereltern. Da habe ich dann auch noch mal anderthalb Steaks (die waren sooo lecker!) gegessen, etwas Nudelsalat à la Schwiegermama und eine Riesenportion bunten Salat (Eisbergsalat, Mais, Paprika, Lauchzwiebeln, Tomaten) mit meinem geliebten Sylter Dressing. Gut, dass ich den Salat zubereitet hatte, denn dadurch wusste ich genau, was drin war, und dass ich darin praktisch baden könnte, ohne viele Punkte zu verbrauchen. Viel übrig geblieben ist in der großen Schüssel nicht, denn auch den anderen hat es offensichtlich geschmeckt.

Ich habe es mir also wirklich gutgehen lassen, und so soll es schließlich auch sein. Verzicht bringt gar nix, außer Heißhungerattacken. Von denen bin ich zuletzt auch weitgehend verschont geblieben.

Alles in allem also eine erfolgreiche WW-Woche. Hatte ich schon erwähnt, dass ich außerdem auch endlich das komplette Manuskript zu Die Bastardtochter ins Lektorat abgegeben habe? Endlich! Jetzt hibbele ich natürlich der Meinung meiner Lektorin entgegen. Glaubt bloß nicht, dass das von Buch zu Buch leichter wird. Dies ist mein 13. historischer Roman (von allen übrigen Büchern mal abgesehen) und noch immer ist das Warten auf die erste Reaktion aus dem Verlag eine Herzklopfen-Angelegenheit.

Zum Glück kann ich mich gleich mit dem nächsten Manuskript ablenken, nämlich Kleines Hundeherz sucht großes Glück, dem diesjährigen Weihnachtsroman. Darauf habe ich jetzt auch so richtig Lust. Also aufgehört zu bloggen (zumindest für heute) und ab an die Arbeit!

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