Schreibtagebuch ViM Tag 63Der Abgabetermin rückt näher …

Deshalb bin ich ja auch noch immer in Schreibklausur. Vergangenen Freitag rief mich denn auch meine Lektorin (die gleichzeitig auch Programmleiterin ist) an und eröffnete mir, dass wegen der doch arg engen Termine der Vertrieb den angekündigten Erscheinungstermin 22. Juli nicht halten könne. Als hätte ich das nicht schon vergangenen Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vermutet, als mir eröffnet wurde, dass die Vertreter Vergeltung im Münzhaus gerne schon im Sommer erscheinen lassen würden. Aber wer hört schon auf die Autorin …

Das ist nun also für euch die schlechte Nachricht: Das Buch erscheint einen Monat später, also am 26. August 2016.

Die gute Nachricht: Es wird spannend und ich habe mir für die verlängerte Wartezeit ein paar Dinge ausgedacht. Aber davon erfahrt ihr später.

Im Augenblick kämpft Griet gerade arg mit ihren Dämonen (denen ihrer Vergangenheit) und kann wirklich von Glück sagen, dass sie eine so tolle Familie hat. Und eine Freundin, die zwar nie ein Blatt vor den Mund nimmt (Mira halt, ihr wisst schon), damit aber immer den wunden Punkt trifft. Auch wenn das manchmal wehtut, ist es doch sehr hilfreich, denn manchmal braucht man eben einen kräftigen Schubs in die richtige Richtung.

Die arme Clara sitzt allerdings noch immer im Gefängnis und es sieht auch nicht so aus, als würde sich daran bald etwas ändern. Die Beweislage ist undurchsichtig, es gibt jede Menge Gerüchte, böse Anschuldigungen und mehr als ein Geheimnis, das mit aller Gewalt bewahrt werden will.

Gestern bin ich dann bei Ludmilla einer alten Nemesis begegnet. Bei ihm ist mir gleich durch den Kopf geschossen: Mann, ist der alt geworden! Euch wird es vielleicht auch so gehen, wenn ihr ihn wiederseht. Aber alt darf hier nicht gleichgesetzt werden mit schwach. Noch weniger darf man vermuten, dass er seinen Biss eingebüßt hat. O nein, er ist, wie er war. Zumindest größtenteils. Mit dem Alter ist aber wohl auch die Weisheit nicht fern, vielleicht hat sie ihn ja im Vorbeiflug gestreift. Jedenfalls hat er mich außerordentlich überrascht, als er mir zuflüsterte, was er gegen Ende der Geschichte vorhat. Im Ersten Moment dachte ich, er sei verrückt geworden. Vielleicht, nur ganz vielleicht, hat Adelinas freidenkerische Art und die ihrer gesamten Familie doch irgendwie abgefärbt. Sie haben ja schon mehr als einen Menschen stark beeinflusst. Seid gespannt!

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Vergeltung im Münzhaus

Historischer Roman
Petra Schier

Rowohlt-Taschenbuch + eBook
ca. 384 Seiten, ISBN  978-3-4992695-85-7
9.99 Euro

Erscheint Ende August 2016

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