scale-403585_1280Schreiben gefährdet die Gesundheit. Nun ja, zumindest die Figur. Wer wie ich acht bis zehn Stunden am Tag am Schreibtisch sitzt, weiß, wovon ich rede. Selbst mehrmals tägliche Hundespaziergänge und gelegentliche (ein bis dreimal in der Woche) Workouts oder “Strampelstunden” auf Crosstrainer oder Ergorad können es kaum verhindern:

Meine Waage behauptet, ich müsse für mein Gewicht einen halben Meter größer sein. Nicht gut? Nein, stimmt, gar nicht gut. Ich bringe es nämlich auf eine Körperlänge von 174 cm. Selbst, wenn es eine Streckbank gäbe, die mich in die geforderte Form ziehen könnte, würde ich doch dankend ablehnen.

Was bleibt mir also anderes übrig als abzunehmen? Nicht viel, wenn ich meine derzeitige vom Arzt bescheinigte Top-Gesundheit möglichst lange behalten möchte. Mein neuestes Projekt heißt also: Schrumpfen. Nicht in der Länge, sondern im Umfang.

Diäten sind allerdings so gar nicht mein Ding, denn sie führen bekanntermaßen nur selten zum Ziel, sondern viel mehr zum gefürchteten Jojo-Effekt. Darauf kann ich verzichten. Also muss ich meine Ernährung langfristig umstellen. Nein, kein Low-Carb, High-Carb, No-Carb. Auch werde ich weder Vegetarierin noch Veganerin oder was es sonst noch für mögliche Alternativen gibt. Ich bin bekennende Allesesserin.

Nach eingehender Recherche und guten Tipps aus einer geheimen (!) Facebook-Abnehm-Autorengruppe habe ich mich nun entschieden, es mit Weight Watchers zu versuchen. O ja, genau die, die immer diese TV-Werbung schalten, bei denen es Live-Gruppentreffen gibt (die man aber nicht besuchen muss, wenn man nicht will) und die natürlich auch ein paar Euro kosten.

Nachdem ich mich aber, wie gesagt, eingehend informiert habe, erscheint mir dieses Programm am vielversprechendsten. Denn hier lernt man tatsächlich, die Ernährung umzustellen, ohne dabei auf irgendwelche Lebensmittel verzichten zu müssen. Genau, das, was mir vorschwebt.

Angemeldet bin ich seit vergangenem Wochenende, deshalb kann ich aktuell noch nicht arg viel berichten. Erst einmal muss ich mich mit dem Punktesystem vertraut machen und einen neuen Ess-Rhythmus finden.

Warum ich das hier im Blog poste? Aus einem ganz einfachen, psychologischen Grund: Ihr wisst jetzt von meinem Plan, und das soll mich motivieren, am Ball zu bleiben. :-)

Ich werde hier weder mein Anfangs- noch mein Zielgewicht preisgeben, sondern lediglich die Tatsache, dass Letzteres exakt 18 kg von meinem derzeitigen Startgewicht entfernt liegt. Ich habe also einen langen Weg vor mir, der selbstverständlich auch nicht endet, wenn ich mein Ziel erreicht habe. Darüber zu schreiben, setzt mich natürlich auch ein bisschen unter Druck. So soll es sein. Druck und Motivation. Und am Ende ein Kleiderschrank voller neuer Klamotten, weil die alten mir nicht mehr passen werden …

Vielleicht ist unter euch ja auch die eine oder der andere mit Abnehmgelüsten. Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch mir anschließen. Dabei ist es ganz gleich, ob ihr auch WW macht oder einen anderen Weg beschreitet. Austausch ist immer gut. Hier und übrigens auch auf Facebook, wo ich meine Blogartikel zum Thema ebenfalls poste.

Übrigens: 18 kg sind so viel wie 72 Päckchen Butter. Erschreckend, oder? Nicht, dass ich was gegen Butter habe, aber mir ist sie lieber auf einer Schreibe Brot als auf meinen Hüften. ;-)

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