Das Maiwetter ist wie das Leben selbst, will mir scheinen: Von allem etwas dabei. Das erste der beiden heutigen Montagsfotos konnte ich gerade mal eben in einer Regenpause schießen, das andere stammt, streng genommen, nicht vom heutigen Montag, sondern schon vom vergangenen Samstag. Ich finde aber, es ist so gut gelungen, dass ich es sofort als Montagsfoto im Kopf hatte.

Was ist überhaupt darauf zu sehen? Scrollt ruhig einmal bis ganz nach unten und seht selbst.

Das ist die Oberfläche eines riesigen, mit Moos bewachsenen Steins, der bei uns vor dem Haus steht. Am vergangenen Wochenende habe ich endlich mal Zeit gefunden, in unserem Vorgarten und in den Hochbeeten hinter dem Haus Frühjahrsputz zu halten. Dabei habe ich auch einige neue Stauden und einjährige Blühpflanzen hinzugefügt, weil ein paar andere leider den Winter nicht überlebt hatten. Bei der Gelegenheit bin ich übrigens auch gleich mehrmals nass geworden, denn dieser Mai will anscheinend ein April sein. Sonne, Regen, Wind, Gewitter, immer im Wechsel.

Dabei kam mir übrigens die alte Bauernregel in den Sinn: “Mai, kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun’ und Fass.” Hoffen wir mal, dass sie sich bewahrheitet, nachdem das bisherige Frühjahr ja insgesamt viel zu kühl war. Ich mag zwar alle Jahreszeiten, aber allmählich darf es ruhig mal sommerlich werden. :-)

Gartenarbeit ist für mich übrigens etwas regelrecht Meditatives.

Kennt ihr das? Man kann die Gedanken schweifen lassen und ist dabei ganz nah an der Natur.

Bei der Gelegenheit bin ich natürlich auch immer wieder um besagten Steinklotz herumgerutscht, gekrochen (beim Unkraut Rupfen) und gegangen. Und plötzlich habe ich einfach mein Handy gezückt und ein paar Fotos in Nahaufnaame geschossen. Einfach weil ich wissen wollte, wie diese Fotos wohl werden würden.

Was soll ich sagen? Sie sind richtig klasse geworden.

Dieses hier gefällt mir am besten, weil es fast schon wie eine Landkarte aussieht. Oder wie das Bild eines fremden Planeten. Oder … Ja, oder was nicht? Was sehrt ihr darin?

Ich finde ja sowieso, dass die Natur die allergrößte Künstlerin von allen ist. Ihre Farben, Formen, Geräusche, Gerüche und so vieles mehr lassen sich von Menschenhand kaum übertrumpfen. Höchstens festhalten, wie in diesem Fall als Foto.

Übrigens kann man das Bild unten auch wunderbar zum Meditieren verwenden.

Einfach lange genug darauf schauen und warten, wohin die Gedanken schweifen. Vielleicht in überraschende Gefilde. Wenn ihr Lust habt, dürft ihr es gerne ausprobieren und mir in den Kommentaren erzählen, wohin euch eure Gedankenreise geführt hat.

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