Überraschung! Heimlich, still und leise ist es schon wieder Zeit für den ersten Sneak Peek zum anstehenden achten Abenteuer für den Geheimagenten Markus Neumann und seine zivile Hilfskraft Janna Berg geworden. Schnell ging es diesmal, findet ihr nicht auch? Aber das muss es auch, denn immerhin soll Stille Nacht, tödliche Nacht schon Mitte Dezember erscheinen. Das bedeutet, ich muss mich ganz schön sputen und will euch auch gar nicht lange auf die Folter spannen.

Viel Spaß mit dem ersten Sneak Peek:

Hocherfreut und zugleich verlegen strich Janna mit den Fingerspitzen über den Karton des neuen Computers, den ihre Eltern ihr als Ersatz für den doch schon sehr betagten und hin und wieder unberechenbaren PC überreicht hatten. Um sie herum wirbelten noch immer die Zwillinge, raschelten mit dem zerrissenen Geschenkpapier und bewunderten ihre neuen Besitztümer.

»Das wäre wirklich nicht nötig gewesen. Schon gar nicht, nach all den Umbauten, die ihr hier im Haus veranlasst habt«, murmelte sie, doch ihr Vater hatte sie dennoch gehört und lächelte sie liebevoll an.

»Doch, das war es sehr wohl, mein Schatz.« Er wies mit dem Kinn auf ihre jüngere Schwester. »Feli hat uns auf die Idee gebracht, weil sie meinte, du würdest dich in letzter Zeit immer öfter über deinen Computer beschweren.«

»Ach, er wäre schon noch eine Weile gelaufen.«

»Dieser hier ist aber wenigstens nicht mehr so vorsintflutlich«, widersprach Feli grinsend und stieß Frank mit dem Ellenbogen in die Seite. »Du musst ihn morgen gleich mal anschließen, Bruderherz.«

»Warum denn ich?« Frank hob erstaunt den Kopf.

»Weil das Männersache ist.«

»Wie kommst du denn darauf?«

»Auf den Knien rumrutschen, sich den Kopf an der Tischkante stoßen …« Feli grinste und fing sich dafür ihrerseits einen Knuff ihres Bruders ein.

»Nein, lasst mal, das mache ich schon selbst«, sagte Janna und griff dann nach dem Schal und den Handschuhen, die sie von den Kindern bekommen hatte. Beides in einem wunderschönen Himmelblau, ihrer Lieblingsfarbe. »Die sind so schön!«, befand sie. »Jetzt brauchen wir nur noch das passende Winterwetter, damit ich die Sachen auch mal anziehen kann.«

»Der nächste Wintereinbruch kommt bestimmt«, orakelte ihre Mutter. »Apropos Winter – wollen wir uns nachher nicht wieder alle zusammen einen schönen Weihnachtsfilm anschauen? Einen, in dem auch wirklich Schnee liegt?«

»Au ja, bitte!«, rief Till. »Ich will Kevin allein zu Haus schauen!«

»Ja, ich auch!«, fiel Susanna mit ein. »Der ist so toll.«

»Den Film kennt ihr doch schon auswendig.« Janna lachte.

»Egal!«

»Na gut, dann sucht ihn nachher mal in den Kartons, die noch im Flur stehen.«

»Au ja!« Schon wollten die Kinder losstürmen, doch Janna hielt sie zurück.

»He he, nachher habe ich gesagt! Erst mal wird hier gleich aufgeräumt. Und dann sollten wir auch noch den Plätzchenteller auffüllen und jemand muss mit Bella eine Runde rausgehen.«
»Ich möchte aber noch ein bisschen meine neuen Sachen anschauen«, protestierte Susanna.

Prompt fügte Till hinzu: »Ich auch.«

Die Erwachsenen lachten und waren schon bald wieder in eine Unterhaltung über dies und das verwickelt.

Janna blickte sinnierend auf ihre Handschuhe, den Schal, den Computer und die weiteren Geschenke, die sie erhalten hatte. In ihrem Nacken prickelte es schon seit einer geraumen Weile. Sie wusste nicht recht, warum, aber sie hatte das merkwürdige Gefühl, beobachtet zu werden. Das war natürlich völliger Unsinn, dennoch wurde in ihr das Bedürfnis übermächtig, sich zu den Fenstern umzudrehen. Sie tat es schließlich wie zufällig und erschrak, als sie meinte, einen Schatten hinter der Scheibe eines der Fenster zu erkennen. Innerlich schüttelte sie den Kopf über sich. Wahrscheinlich war es bloß eine Spiegelung des Lichts gewesen, nichts weiter. Wer sollte wohl da draußen im Garten herumstehen und sie beobachten?

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Über Fragen, Anregungen, Kommentare von euch freue ich mich natürlich immer!

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O du tödliche Weihnachtszeit

So hatte sich Janna Berg das Weihnachtsfest nicht vorgestellt! Da sie sich seit ihrem letzten gemeinsamen Abenteuer etwas besser verstehen, besucht sie ihren Geheimdienst-Partner Markus Neumann am Heiligen Abend in dem kleinen Irish Pub HellHole, um ihm ein wenig Gesellschaft zu leisten. Leider ist die Agentin Alexa auf die gleiche Idee gekommen, was der weihnachtlichen Stimmung nicht unbedingt förderlich ist. Zu allem Überfluss wird Alexa dann auch noch vor Jannas Augen von einer Gruppe verkleideter Weihnachtsmänner entführt.
Janna und Markus nehmen die Verfolgung auf und finden heraus, dass die Geiselnehmer zu einer gewaltbereiten Neonazi-Gruppierung gehören, gegen die Alexa einige Monate zuvor im Auftrag des BKA undercover ermittelt hat. Allem Anschein nach soll der Anführer der Gruppe im Austausch gegen die Agentin freigepresst werden.
Das Versteck der Entführer ist bald gefunden, doch dann fallen Schüsse, und plötzlich steht Janna ganz allein da …

PlatzhalterSpioninStille Nacht, tödliche Nacht
Fall 8 für Markus Neumann und Janna Berg
Mila Roth

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Erscheint Mitte Dezember 2014!

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