Nachdem ich wegen eines DSL-Komplettausfalls zwei Tage lang nicht online sein konnte, hatte ich heute früh das Vergnügen, unzählige E-Mails zu sichten. In einer davon entdeckte ich den Link zur Longlist des Sir-Walter-Scott-Preises der Autorenvereinigung Quo Vadis, der ich, wie die meisten von euch wissen, ebenfalls angehöre.

Der Preis wird alle zwei Jahre für den besten historischen Roman der beiden jeweils vorangegangenen Jahre vergeben.

Eingereicht hatte Rowohlt zunächst drei Titel von mir:

Der gläserne Schrein
Das silberne Zeichen
Die Gewürzhändlerin

Als ich die Liste mit den Einrichungen Anfang des Jahres sah, nahm ich Kontakt mit dem Verlag auf, um darauf hinzuweisen, dass ein Titel für den angegebenen Zeitraum (2010/2011) noch fehlte, und zwar:

Frevel im Beinhaus

Der Titel wurde daraufhin sofort nachgereicht. Zu meinem Glück, denn aus den insgesamt 161 Einsendungen hat die Vor-Jury eine Longlist mit 50 Titeln erstellt, auf der ich eben jenen Roman Frevel im Beinhaus heute Morgen entdeckt habe.

Wie ihr euch vorstellen könnt, habe ich mich riesig darüber gefreut, denn obwohl die Longlist ja kein Garant für eine Nominierung oder gar einen Preis ist, finde ich doch, dass es ein Achtungserfolg für den vierten Teil meiner Adelina-Reihe bedeutet, in der illustren Gesellschaft vieler namhafter Autorinnen und Autoren auf der Longlist stehen zu dürfen. Immerhin gehört er jetzt zu dem einen Drittel an historischen Romanen, die die Vor-Jury für preiswürdig empfunden hat.

Folgende Kriterien lagen der Entscheidung der Vor-Jury zugrunde:
Handelt es sich um einen historischen Roman im Sinne von Quo Vadis?
Handelt es sich um ein Print on demand und gibt es ggf. andere Ausschlusskriterien?
Ist erkennbare Rechercheleistung vorhanden?
Ist der Roman sprachlich würdig, den Sir Walter Scott-Preis zu erhalten?
Handelt es sich um einen deutschsprachigen Text?

Ob nun mein hsitorsicherRoman auch unter dem strengen Blick der Jury bestehen wird, warte ich gespannt ab.

Mehr über Frevel im Beinhaus und die gesamte Adelina-Reihe könnt ihr übrigens hier erfahren: http://www.petra-schier.de/html/buchfrevelimbeinhaus.html






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